Diggi Time #20 - Emden im Wandel – Zu Gast: Oberbürgermeister Tim Kruithoff

Shownotes

Großer Besuch im Laut & Sichtbar Studio! Der Oberbürgermeister der Seehafenstadt Emden, Tim Kruithoff, ist zu Gast bei Keno und David. Gemeinsam sprechen sie über die Entwicklung der Stadt, den Blick hinter die Kulissen des Amtes und darüber, warum Veränderung immer auch eine Chance ist – selbst wenn sie manchmal ein bisschen dornig ist.

Freu dich auf ehrliche Einblicke, persönliche Geschichten und einen inspirierenden Talk über Verantwortung, Fortschritt und die Liebe zu Emden.

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Transkript anzeigen

In der heutigen Folge der DigiTime haben wir sehr großen Besuch Tim Krüter, der Oberbürgermeister der wunderschönen Seehafenstadt Emden, ist bei uns mit im laut und sichtbar Studio. Wir lernen Tim persönlich ein bisschen besser kennen, sprechen über Emden und sprechen auch darüber, was alles verändert werden kann und verändert werden muss.

Viel Spaß bei der heutigen Folge.

DigiTime Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge der DigiTime und wie immer mit David Wagner und wie immer mit Keno Voss und David, heute haben wir einen ganz besonderen Gast bei uns im Studio, Tim Krüthoff, Oberbürgermeister der wunderschönen Seehafenstadt Emden ist mit dabei, Tim, schön, dass du heute hier bist Ja, ich bin sehr gerne gekommen, hallo Danke, dass unserer Einladung gefolgt bist Wir haben ja gerade schon so schnell gesprochen laut und sichtbar und Tim Krüthoff hat ja schon eine gewisse Verbindung in den letzten Jahren ja schon, ich habe gerade noch mal geguckt tatsächlich, bevor wir Heute hier angefangen haben zu drehen, 2020 bei der Emder Börse, bei der 20.

Emder Börse. Das war quasi kurz nach unserer Gründung von laut und sichtbar in dem Jahr, haben wir uns das allererste Mal richtig kennengelernt und in dem Zuge auch das Ganze ein bisschen weiter ausgebaut. Ich finde es total spannend, wie lange auch das Ganze schon geht und auch wie die Stadt Emden sich in der Zeit entwickelt hat, wie wir uns entwickelt haben.

Deswegen haben wir eine ganz spannende Einstiegsfrage für dich wo wir vielleicht jetzt schon mal die Frage stellen, am Ende sie vielleicht auflösen können. David. Wenn, also das haben wir bei uns auch schon mal gemacht, das war in unserer ersten Folge, erzähl uns doch bitte mal zwei Lügen und eine Wahrheit über dich und wir werden am Ende der Folge dann auflösen was quasi die Wahrheit war von dem Ganzen.

Zwei Lügen und eine Wahrheit. Genau. Ich bin absolut großer Northern High Fan. Ich bin absolut großer Borkum Fan. Genau

Ich wollte eigentlich... Mist. Ich bin schon völlig überfordert.

Schwierige Frage. Ja das ist echt eine schwierige Frage Wir haben damals auch ein bisschen gebraucht durch die Zeit. Meine Güte, ja.

Ich... Liebe ist, selber am Steuer eines Autos zu sitzen. Okay. Okay. Dann nehmen wir es mit. Also du bist Fan von Norderney, du bist Fan von Borkum und du liebst es, am Steuer eines Autos zu sitzen Genau. Okay. Am Ende der Folge lösen wir auf oder vielleicht auch nicht. Mal schauen. Da müsst ihr jetzt mal dranbleiben.

Tim, wie gesagt, spannend dass du hier bist als Oberbürgermeister. Da bist du ja, du hast gerade schon gesagt, öffentliches Eigentum ein Stück weit. Du bist Teil der Stadt Emden, du bist das Gesicht der Stadt Emden. Wie ist so ein Oberbürgermeister, wenn er gerade nicht Oberbürgermeister ist? Also wie können wir uns dich vorstellen, wie können sich unsere Zuhörer und Zuschauer dich vorstellen, was machst du so, wenn du nicht gerade Teil des öffentlichen Eigentums von M.

bist? Wie bist du drauf? Ach das gibt es eigentlich ganz selten tatsächlich, weil dieser Beruf für mich wirklich viel mehr ist als ein Job. Also das ist etwas, ich sage immer, ab dem Moment, wo ich zu Hause die Haustür verlasse, beginnt ja meine Arbeit. Also im positiven Sinne, weil du durch die Stadt läufst, weil du Dinge wahrnimmst weil du sagst, ah was ist hier schon wieder oder das sieht nicht gut aus oder da muss man mal ran.

Ja, oder wenn du einkaufen gehst zum Edeka, dann ist das so, oder zu irgendeinem anderen, dann entsprechend zum Einkaufen gehst du zum Kombi, dann steht man dort vorm Kühlregal und dann kommen Menschen und sagen zu dir, es ist gut, dass ich sie treffe Und dann beginnt ein Gespräch und meistens sind das Themen, die die Menschen wirklich auch sehr bewegen.

Also ich nenne das auch liebevoll den Edeka-Faktor weil wenn mich jemand auf ein bestimmtes Thema dann wirklich anspricht dann ist dem das auch ganz wichtig und dann ist dem das ganz wichtig, dass er das an der Stelle losgeworden ist. Manchmal ist es eben was, was die ganze Stadtgesellschaft bewegt manchmal ist es eben was ganz Individuelles Und das ist für mich tatsächlich das allergrößte Kompliment, weil ich finde, damit ist man eben nahbar, damit ist man dicht dran, damit bekommt man eben die Infos die man braucht, um dann wirklich am Ende auch gute Entscheidungen zu treffen.

Und manchmal kann man eben auch wirklich helfen, dass man eine Kleinigkeit mitnimmt und so weiter. Manchmal wird es auch sehr komplex, dann sage ich, okay. Könnten Sie mir das noch mal als E-Mail schreiben oder so? Das ist jetzt wirklich ein bisschen viel. Auch manchmal, wenn du eine Veranstaltung hast und du bist konzentriert wirst dich darauf vorbereiten, dann kommt jemand mit so einem ganz komplexen Thema irgendwie.

Ich habe da die zwei Flohstücke 45 aus 48 in der Thörner Straße und das und jenes. Und irgendwann sagst du mir, jetzt wird es mir ein bisschen zu kompliziert Was ist denn die Frage? Wie hoch ist der Bodenrichtwert? Dann sagst du, okay, das kann ich jetzt so spontan nicht klären, also schicken Sie mir bitte eben eine E-Mail und dann gucke ich auch, dass das entsprechend alles abgearbeitet wird.

Also für mich ist das wirklich ein großes Kompliment Und wenn ich mal rauskommen will, habe ich echt eine ganz tolle Möglichkeit und zwar habe ich eine Meerbude am Opusa Meer und das finde ich, also zehn Minuten mit dem Rad oder eben dahin Und das Schöne ist, man ist draußen und trotzdem ist man in der Stadt.

Und wenn irgendwann mal was passiert oder wenn was ist, ein großer Brand, so wie jetzt in der Klunderburgstraße oder ein Todesfall, wie damals bei den Matjes-Tagen, dann ist man eben nicht weg, sondern man ist tatsächlich da. Und das ist für mich auch ein Ort, wo ich rauskomme. Und das Schöne ist, so die Nachbarinnen und Nachbarn und so die Mehrgemeinschaft hat sich so ein bisschen daran gewöhnt dass sie sich gegenseitig auch reglementiert wenn dann einer anfängt, dass er sagt,, Tim ist hier privat und da ist es denn wirklich mal so, dass man eben auch mal Kraft tanken kann.

Weil ich glaube, dass es wichtig ist, wer eben viel Energie gibt und das tue ich unter der Woche dann tatsächlich oder von Montag bis Sonntag Und wenn ich dann mal raus bin, dann brauche ich auch wirklich diese Phase, um einfach mal ein Stück weit nachzutanken. Absolut. Manchmal fahre ich zu meinem Patenkind nach Braunschweig und ich habe mehrere Patenkinder, aber eins ist in Braunschweig.

Und irgendwann erinnert mich dann der Vater meines Patenkindes dran, dass er sagt, du brauchst hier auch nicht jeden zu grüßen in Braunschweig. Also weil man dann so ganz automatisch durch die Gegend geht. Aber auch das kann man vielleicht mal auflösen. Es kann auch manchmal sein, dass man mir in Ämten entgegenkommt und ich dann irgendwie so in Gedanken verloren bin oder irgendeine Sache durchdenke, weil man hat ja auch mal wirklich Probleme, mit denen man wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes schwanger geht, und dann ist das keine Unhöflichkeit oder so, sondern dann habe ich vielleicht in dem Moment einfach den Kopf woanders.

Das haben wir beide auch schon öfter gehabt, dann habe ich dich gesehen und gesagt, hey Tim, oder bist du mir vorbei? Und ich habe gemerkt, okay, der ist so in Gedanken gerade. Der hat es einfach nicht mitbekommen und umgekehrt natürlich dann auch so. Das ist dann kein böser Wille. Das ist einfach so. Das ist menschlich würde ich sagen.

Bist du dann am Upusa-Meer? Ich habe jetzt vor kurzem meinen Bootsführerschein gemacht, weil ich mir dachte, hey, ich wohne in Ernten, ich muss einen Bootsführerschein haben Unbedingt. Hast du einen Führerschein Fährst du selber auch Natürlich habe ich einen Führerschein. Ich habe sogar, ich habe beide, genau.

Und auch einen Segelschein. Ich, wo ich den gemacht habe. Ja. Das können wir jetzt nicht verraten weil dann lösen wir die Anfangsfrage schon auch. Oder auch vielleicht nicht, man weiß es nicht. Nein, also das ist so, ich habe den tatsächlich gemacht bei Jürgen de Boer, damals hatte der noch eine Segelschule, da habe ich auch gesegelt dann.

Es war eine ganz, ganz tolle Zeit, hat mir viel Spaß gemacht und jetzt habe ich Tatsächlich auch den Bootsführerschein. Habe auch im Delft noch ein kleines Boot liegen, so eine Sloop. Gibt natürlich auch einen wunderschönen Weg, also kannst dann eben von Delft auch schön zum Opusa Meer dann fahren, über das Fencher Tief herrlich auch, ich finde sowieso Emden vom Wasser aus, also wenn du über den Stadtgraben fährst und das ist schon einfach traumhaft, also da gibt es auch noch viel Potenzial das zu entwickeln und Das ja auch nochmal ein bisschen sichtbarer nach draußen zu stellen.

Also das ist echt ein Fund, mit dem Emden wuchern kann. Absolut. Ja, deswegen habe ich auch den Führerschein gemacht. Also ich habe ihn in Wilhelmshaven machen müssen tatsächlich, weil alles andere die Emdener Bootschule war irgendwie abgebaut jetzt über den Sommer. Also musste ich da zwangsweise hin Ich hätte es eigentlich natürlich gerne hier gemacht.

Ist aber natürlich halb so wild. Aber ich bin auch ein Riesenfan davon, die Stadt mal vom Wasser aus zu sehen. Und deswegen gerade so diese ganzen drei Meereweg, den wir hier haben und alles dann, Emsjadekanal hoch und Co., Ist schon echt eine spannende Thematik macht viel Spaß. Megaschön. Ja, cool. Man kann es auf jeden Fall auch allen Touristen, die gerade potenziell zuhören empfehlen, mal so eine Hafenrundfahrt oder eine Grachtenrundfahrt zu machen.

Ja und es wird natürlich jetzt auch ganz viel geben. Ja, aber man könnte noch viel mehr im Bereich Bootstourismus machen. Man müsste mal die Stromsäulen ertüchtigen und die Steganlagen und es bräuchte mehr Liegeplätze. Und man müsste an manchen Stellen mal baggern. Wenn du die Dreimere-Tour ansprichst gerade so an der Hive oder hinten die Durchfahrt, ist natürlich echt knapp, da musst du wenn du dich da nicht auskennst dann hängst du relativ schnell fest oder das Hintertief, der Weg nach hinten, also wäre natürlich ein tolles Ausflugsziel auch für die Schreiershoog, aber das geht im Moment gar nicht mehr von den Tiefen her.

Also das ist absolut auch noch ein Thema, wo Potenzial drinsteckt, wo man aber auch wirklich gucken muss, wie kriegt man es finanziell gewuppt weil gerade wenn man im Wasserbau ist, hat man natürlich immer Wahnsinnskosten auch. Also unsere Zielsetzung ist das Thema der Stege tatsächlich auch noch zu verbessern dass du mehr Ausstiegsmöglichkeiten auch an verschiedenen Stellen hast, übrigens gerade auch für Paddler.

Ich bin jetzt vor kurzem anlässlich 50 Jahre im Nakano-Club Bin ich sonntags mit denen einmal 18 Kilometer um die Stadt gepaddelt, dann siehst du natürlich auch die Stadt nochmal wieder aus einem anderen Fokus nämlich aus dem Kanu und merkst okay, da ist es eben nicht so leicht auszusteigen wie jetzt aus dem Motorboot und das hat wieder andere Anforderungen.

Dann muss man eben gucken, wie kriegt man eben auch diese Anforderungen dann mitgedacht gerade jetzt beim Thema Umgestaltung eben der Innenstadt. Und von daher ist auch eben so ein Beispiel, Also ich will das jetzt nicht überdramatisieren, aber es gibt ja die Geschichten aus Tausend und einer Nacht, wo der Kalif sich quasi als Bettler auf den Markt setzt und sich verkleidet, damit er nicht erkannt wird.

Und das macht er eben, um zu gucken, ob die Gesetze die er gemacht hat gut sind, ob das funktioniert. Und ich glaube, genau das ist eben wichtig, als quasi Oberbürgermeister und erster Bürger der Stadt, an möglichst vielen Dingen auch teilzuhaben, damit du eben diese Lebenswirklichkeit von den Menschen siehst und damit du dann… Tatsächlich eben für die Lebenswirklichkeit der Menschen eben auch eine gute Politik machen kannst und von daher nutze ich das wirklich sehr intensiv bei all diesen Dingen dann entsprechend dabei zu sein und freue mich immer, wenn ich so einen Input kriege, weil mir das natürlich meine Arbeit dann am Ende auch leichter macht.

Machst denn deine Freizeit allgemein deine Aktivitäten Du ja gesagt, du bist so ein bisschen unterwegs, familiär und so weiter, aber macht dir das in Emden… Immer Spaß oder sagst du, boah, ich gehe auch gerne einfach mal ganz woanders hin, wo mich keiner kennt, damit ich einfach mal abschalten kann? Nein, eigentlich, es ist wirklich so ein Hingeben an diesen Beruf.

Also das war aber auch eine bewusste Entscheidung. Es gibt ja auch eigentlich kaum ein Wochenende, wo ich keine Termine habe. Also klar blocke ich mir mal einen Sonntag dazwischen damit du einfach auch irgendwie wirklich mal den ganzen Tag am Meer sein kannst und was machen kannst. Oder auch mal in den Sommerferien dann wirklich mal ein Wochenende oder sowas wo man sagt, so jetzt ist das und dann fahre ich natürlich auch mal weg im Sommer eine Woche oder so.

Aber grundsätzlich habe ich mich damals dazu entschieden, Wirklich, ich sag mal 24-7, diesen Job zu machen und da zu sein. Und für mich ist dann einfach selbstverständlich wenn sowas ist, wie das zum Beispiel als es von der Meerenbad gebrannt hat, das war dann mitten in der Nacht, da bin ich hingefahren.

Oder jetzt bei der Klunderburgstraße war ich dann später nochmal da und hab mit den Feuerwehrleuten nochmal gesprochen, hab mich Bei denen bedankt Und jetzt morgen haben wir Besuch also am 3. Oktober, ich weiß nicht, wann euer Podcast ausgestrahlt wird, also am 3. Oktober haben wir Besuch von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium.

Natürlich begleite ich die den Tag durch die Stadt. Und das ist mir einfach wichtig, wirklich, das ist ja ein Privileg also diese Stadt vertreten zu dürfen und repräsentieren zu dürfen. Manchmal muss ich schmunzeln, wenn er so bei Facebook steht, er hält Sein Gesicht auch in jede Kamera und dann denke ich immer, ja, Leute, das ist mein Job, also ich vertrete diese Stadt und das Schöne ist, dass natürlich dann auch so ein bisschen Privates und Dienstliches verschwimmt, also wenn ich jetzt bei einem schönen Konzert sitze, dann ist das ja in dem Sinn keine Arbeit, sondern dann wäre ich eben auch privat wahrscheinlich zu diesem Konzert gegangen und bei manchen Dingen ist es dann, Eine wahnsinns Horizont-Erweiterung.

Also ich will da jetzt niemandem zu nahe treten aber Professor Daugirdas macht einmal im Jahr Eine Tagung zum reformierten Protestantismus in der Johannes-Alasko-Bibliothek und dort gibt es immer einen öffentlichen Abendvortrag. Ich glaube nicht, dass ich unter normalen Umständen vielleicht da gewesen wäre.

Jetzt gehe ich da aber immer hin und das ist immer eine wahnsinns Horizonterweiterung weil das also ganz, Hochkarätige Wissenschaftler sind, die aus einem Gebiet referieren, das eigentlich überhaupt nicht mein Standard reportbar ist, wo ich mich gar nicht auskenne, aber man kommt eben jedes Mal klüger raus, als man reingegangen ist und von daher ist das das, was diesen Job so faszinierend macht.

Du hast mit Stadtplanung zu tun, mit Sozialen mit Gesundheit, du hast eben all diese Dinge die Die diese Wahnsinnsbandbreite darstellen und du darfst eben Dinge gestalten darfst an diesen Sachen arbeiten und das sehe ich also auch nach sechs Jahren noch als ein wahnsinnig großes Privileg an. Du hast gerade gesagt, da kommt man klüger raus, als man reingegangen ist.

Da habe ich direkt an das Thema Schule gedacht, weil in letzter Zeit in den Zeitungen habe ich sehr oft davon gelesen, dass die Schulen hier saniert werden und aktiv auch angegangen werden, so viel zum Thema Gebäude als solches Wie sieht es denn mit der digitalen Infrastruktur aus? Bezüglich auch dem Thema KI, weil wir sind ja eine Digitalagentur und deswegen die Überleitung.

Ja, genau. Also es gibt, eins vorweg, so eine Grundphilosophie von mir, was quasi meine Politik bestimmt. Wir haben das mal so schlagwortartig Kids First genannt und das hat ganz, ganz viel mit dem Thema Bildung zu tun. Weil natürlich im Wesentlichen geht es darum, eine Stadt attraktiv zu machen. Also deswegen haben wir das Thema Kindertagesstätten abgeräumt haben mehr Kindertagesstätten gebaut, damit alle einen Platz haben.

Aber das Thema Schule ist für mich ein ganz besonderes. Also das hat viel, klingt jetzt vielleicht ein bisschen sentimental, aber mit meiner Großmutter zu tun, die... Die unheimlich viel beigebracht hat und die uns gelehrt hat aus ihrer eigenen Geschichte heraus im Zweiten Weltkrieg mit oft eben den Wohnort wechseln weil man eben ausgepompt war und so, hat uns dann also beigebracht, dass du am Ende das behältst bei allem Materiellen, was zerstörbar ist, was du im Kopf und was du im Herzen hast.

Tun musst, dass im Grunde genommen in deinem Kopf immer so viel Wissen ist, dass du in der Lage bist, dir selber zu helfen und dich weiterzuentwickeln, egal welche Situation kommt und dass du schöne Bilder im Herzen hast, die du mitnimmst. Und das ist auch meine feste Überzeugung dass wenn man den Kleinsten in unserer Gesellschaft von Anfang an das Beste gibt und sie darauf vorbereitet auf das Leben und ihnen gute Rahmenbedingungen für gute Bildung gibt, dann sind sie immer in der Lage, sich selber zu helfen und das ist das, um unsere Gesellschaft voranzubringen.

Und deswegen glaube ich, dass diese Investitionen in die Schule eine ganz, ganz wichtige Investition sind. Wir haben da wirklich auch Rekordinvestitionen Natürlich wird der eine oder andere sagen, Mensch, da geht immer mehr und hier. Aber die Kunst ist ja in der Politik, tatsächlich die begrenzten Mittel, die man hat, finanziell so zu allokieren, also so einzusetzen, dass alle Interessengruppen befriedigt werden und deswegen kann man jetzt nicht sagen, man packt alles Geld in die Schulen, aber wir haben… Tatsächlich, glaube ich schon viel bei den Schulen erreicht.

Wir sind ja jetzt gerade dabei, die Früchteburgschule und die Westerburgschule zur Ganztagsschule auszubauen und auch die Standorte dort in Westerburg zusammenzulegen. Das eine ist ein Projekt von 17 Millionen, das andere ein Projekt von 15 Millionen. Das sind ja auch Summen die da anstehen. Und dann Haben wir natürlich auch parallel gesagt, das Thema Digitalisierung müssen wir umsetzen.

Das fing ja erstmal damit an, bringen wir erstmal dann Glasfaser entsprechend auch an alle Schulen. Das war ja so erstmal die Grundvoraussetzung. Hast du so Schulen wie eine tolle Schule, die Oberschule Wiebelsum, liegt aber jetzt strategisch nicht so ganz günstig. Also da mit Glasfaser hin, das ist dann am Ende eben schon ein Weg.

Also so, und da hast du die erste Hürde. So, und dann hast du, ist das ja schön, du kannst ja jetzt sagen, jetzt hast du einen Digitalpakt und jetzt kaufen wir irgendwelche Smartboards und hämmern die da an die Wand. Aber dann ist das so ein bisschen wie in Windows-Helfer, du brauchst ja auch eine Steckdose da in Nähe und es hilft dir ja auch nichts, wenn du dann eine Steckdose hast und du steckst die Stecker da rein und die Schule brennt ab, weil die Leitungen überhaupt gar nicht mehr in der Lage sind, das zu verkraften weil die Schulen ja eben auch alle ins Alter gekommen sind.

Und dann bist du natürlich wirklich... Kommst du von Höckschen auf Stöckschen und dann verstehe ich auch, dass jemand in der Öffentlichkeit sagt, da kann ich so schwer sein, Schulen zu digitalisieren und du brauchst dafür aber echt eine lange Zeit, weil du dann natürlich in die öffentliche Ausschreibung gehst für die entsprechenden Arbeiten Dann musst du überhaupt ein Unternehmen finden, das in der Größenordnung in der Lage ist, in einer bestimmten Zeit dir das umzusetzen.

Du kannst in der Schule auch nicht beigehen und kannst sagen, ist jetzt zwar Unterricht aber wir schlitzen hier gerade mal die Wände auf. Und das ist natürlich also logistisch dann wirklich eine riesen riesen Herausforderung. Aber ich glaube, dass wir da jetzt auf einem großen Weg, auf einem guten Weg sind.

Wir haben jetzt für die Herntor-Schule ja letztens die Auftragsvergabe gehabt, dass da nochmal das Thema Smartboards und so weiter umgesetzt worden ist. Wir haben in die BBSen dort investiert Wir sind an anderen Schulen dabei. Also von daher, wir sind da auf dem Weg. Ja. Es gibt in Teilen bei dem einen oder anderen auch schon wieder so ein Trend zurück, dass man sagt, klar, also Also Digitalisierung auf jeden Fall auch moderne Lernsysteme aber man sieht eben auch schon wieder, dass teilweise konventionelle Lernmethoden also didaktisch fürs Lernen dann tatsächlich auch besser sind.

Also da, glaube ich, muss dann am Ende ein Weg gefunden sein, da muss der Mix da sein, also es geht eben nicht nur das eine oder das andere, dann tatsächlich aber das… Das wird sich finden über die Zeit. Und dann ist es natürlich total faszinierend. Als ich bei der Verwaltung zum Beispiel angefangen habe, Da gab es ganz viele Prozesse, die nicht digital gewesen sind.

Also es fing an mit Ratsvorlagen oder so, die dann immer in einer roten Mappe durchs ganze Haus getragen worden sind und das dann irgendwie ewig unterwegs war, weil ja jeder, der diese Ratsvorlage irgendwie weiterträgt also bei dem Kollegen auch in fünf Minuten stehen bleibt und redet Und das haben wir jetzt alles digitalisiert Wir haben jetzt Ende des Jahres 50 Prozent unserer Prozesse in der Verwaltung und dann wirklich auch voll digital.

So Dinge auch wie, wir haben keine Zeiterfassungsgeräte mehr an den Türen und so. Ein riesen Kulturwandel natürlich, der dann da ist. Ein Riesen-Change. Wir haben eben den digitalen Rat, wir haben die digitalen Ratsvorlagen, digitale Reisekostenabrechnung und so weiter, alles entsprechend da. Du musst auch die Quittung nicht mehr einreichen, die musst du eben selber aufbewahren und wenn jemand kommt und fragt musst du sie eben vorlegen.

Also so diese Dinge und natürlich auch die ganzen Prozesse Wenn ich gucke, wir sind beim Thema Bauantrag angefangen, elektronischer Posteingang, digitale Baugenehmigung, weil wir gesagt haben, das ist so ziemlich das komplexeste und das schwierigste, um tatsächlich Und dann so einen Prozess umzusetzen.

Ich sage mal wenn du diese Riesenpläne da irgendwie digitalisiert, umgesetzt hast dann kriegst den normalen DIN A4 Brief eben tatsächlich dann auch hin. An der Stelle wir waren Pilot bei der digitalen Gewerbesteuer, also wir haben da ganz, ganz viel tatsächlich in den letzten Jahren gemacht. Wir haben die ganze, wir sind jetzt Cloud-basiert, wir haben die SYN-Clients weggetan und haben gesagt, jeder kriegt einen Laptop, mit dem er eben mobil auch von zu Hause arbeiten kann, weil das Thema telefonische Erreichbarkeit immer ein großes Thema war, weil du im Grunde genommen, wenn du das Telefon in der Verwaltung auf dein Handy zum Beispiel umgestellt hast, Und es rief dich jemand an, dann waren gleich zwei Leitungen belegt, eine rein, eine raus, so hast du jetzt eben ganz andere Möglichkeiten.

Das Thema Erreichbarkeit hat sich dadurch verbessert Wir sind gerade dabei, ein zentrales Service Center aufzubauen, um wirklich so eine Art First-Level-Support zu haben, damit du nicht mehr… Durch zig, zehnmal weitergestellt wirst oder erst mal fünf Anlaufpunkte hast, so. Also das sind alles Dinge, wo ich sage, das sind moderne Ansätze, wie eben auch Verwaltung moderner sein kann.

Natürlich haben wir auch ein Projekt KI, dann entsprechend, wo kann uns KI unterstützen. Das Witzige dabei ist, Da tut Verwaltung sich sehr oder der öffentliche Dienst sehr schwer mit, weil natürlich die Gesetzeslagen in Deutschland, was das Thema Datenschutz angeht, da echt uns also wirklich Steine in den Weg legen.

Das fängt an bei einer Microsoft 365 Lizenz sage ich mal, mit Datenschutzfolgeabschätzung. Also das sind dann Dinge, die auch herausfordernd sind, aber das wirklich Gute ist, dass wir auch mit Volker Grendel als Stadtrat, mit unserem Digitalisierungsbeauftragten mit quasi einer Arbeitsgruppe Superdigital heißt die, Das ist eine Abkürzung und die sind sehr, sehr engagiert und die treiben dieses Thema voran und das brauchst du eben, dass du die hast, weil es gibt natürlich auch die, die erstmal sagen, da habe ich Angst vor oder das ist gar nicht Angst, aber ich habe irgendwie Sorgen und ich schaffe das nicht und ich bin, weiß ich nicht, schon nicht so, ich bin nicht so affin ich habe auch gelernt, das hat häufig gar nicht was mit dem Alter zu tun, sondern einfach mit einer gewissen Affinität oder so und da musst du natürlich gucken, dass du das vernünftig dann begleitest und hinbekommst und das ist Abkürzung Ich glaube, dass wir da auf einem ganz guten Weg sind.

Ich sehe es nach wie vor als ganz großen Fehler. Dass wir in Deutschland dort keine einheitlichen Standards haben in öffentlicher Verwaltung, sondern jeder hat im Grunde genommen eigene Software. Es gibt keine so Art Standardsoftware für öffentliche Verwaltung. Das macht natürlich das Schnittstellenthema schwer.

Wir haben uns in Deutschland nicht auf ein einheitliches Bezahlsystem einigen können. Wir haben uns nicht darauf geeinigt dass wir eine einheitliche Legitimationsform haben. All diese Dinge… Wenn solche Themen abgeräumt wären, dann wäre ja im Grunde genommen die digitale Entwicklung, so wie im Baltikum in Skandinavien, wäre das ja viel einfacher, als das jetzt hier bei uns ist, wo wir das haben.

Und manchmal stehen tatsächlich einfach auch Gesetze gegen die Digitalisierung. Also ein Beispiel, das Baugesetzbuch sieht nach wie vor vor, Dass Bebauungspläne in Printmedien also in einer Zeitung veröffentlicht werden. Also die müssen da dann noch reingedruckt werden. Wir haben eine Hauptsatzung als Stadtämter, aber die Hauptsatzung findet man nur noch bei uns auf der Homepage.

Und in der Hauptsatzung steht drin, in welcher Zeitung wir veröffentlichen. Das, was der Gesetzgeber eigentlich erreichen will, ist, dass er sagt, es muss sich ja auch jemand ohne Internetanschluss Über die Zeitung informieren kann. Aber er müsste erstmal bei uns in der Hauptsatzung nachgucken, die nur noch digital ist um zu wissen, in welcher Zeitung inserieren wir eigentlich.

Also das ist alles ein bisschen nicht ganz durchdacht. Oder es gibt ein anderes schönes Beispiel. Es wäre ja ein leichtes Personalausweise wenn ich einen neuen bestellt habe, den irgendwo wie aus einem DHL-Schränkchen mir dann abzuholen und zu sagen so. Das geht aber nicht, weil das Gesetz vorschreibt, dass ich immer nur ein Legitimationspapier in den Händen haben kann.

Das heißt also, ich darf demjenigen seinen Ausweis nicht abnehmen, wenn er einen neuen beantragt Dann hätte er ja keins mehr, aber gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass in dem Moment, wo er den Neuen in die Hand bekommt, der Alte wirklich auch weg ist, dass er nicht zwei dann hat. Und das sind dann so Dinge, da steht man sich dann im Grunde genommen als moderne Gesellschaft auch ein Stück weit selber im Weg.

Ja Software ist ein gutes Stichwort. Du weißt ja, dass ich neben laut und sichtbar noch Ridley als Softwareunternehmen habe. Stadt Emden nutzt es ja auch für Personalthemen. Die Stadt Marketing nutzt es ja für die Stadt Rallye hier in Emden. Und ich war vor kurzem tatsächlich bei einigen Schulen hier in Emden.

Und wir sprachen über das Thema Wissensvermittlung mit einem leicht Gamification-Ansatz, beziehungsweise spielerischen Ansatz. Ich meine, es gibt ja Kahoot und so als Klassiker, aber die kommen halt alle nicht eben aus Deutschland, die kommen nicht aus Emden. Und deswegen sprachen wir mit vielen Schulen darüber.

Und da war oft hinten raus immer so ein bisschen die Frage, wir finden das alles total spannend, aber die Frage ist dann immer wiederum, wie sollen wir das finanzieren, wenn das jetzt groß ausgerollt werden soll. Gibt es für sowas Digitalisierungsfördertöpfe, wo Schulen darauf Zugriff haben? Es gibt, ja, es gibt ein großes Digitalisierungsprogramm ja, tatsächlich des Landes, aber das sind dann im Grunde genommen jetzt zweckgebundene Mittel, die auch ausgereizt sind und da müsste man dann eben gucken, was in der nächsten Welle dann tatsächlich passiert.

Die Herausforderung ist ja jetzt schon, dass du das… Thema Konnexität im Grunde genommen. Man sagt ja eigentlich immer, das was Bund und Land beschließen an Gesetzen, muss eben auch ausreichend finanziert sein, dass die Kommune in der Lage ist, das umzusetzen. Wenn wir jetzt ganz ehrlich sind, ihr seid die Experten ihr wisst es noch eher, wenn wir eine Digitalisierung der Schule haben, wir haben Netzwerke, wir haben Software, wir haben Hardware auch im Unterricht im Einsatz, Der Aufwand.

Du brauchst eigentlich einen Systemadministrator, du brauchst eigentlich jemand, der die Sachen pflegt, der die Schulungen macht. Normalerweise kannst du von einem Lehrer auch nicht erwarten oder du kannst eigentlich auch nicht erwarten, dass es Zufall ist, im Grunde genommen, wie affin auch vielleicht der Lehrkörper für das Thema Digitalisierung ist, dass es umgesetzt wird.

Und das sind alles wieder so Dinge, die werden dann nicht mitgedacht. Man schafft dann im Grunde genommen Hardware an, man legt Netze, man hat Software und am Ende Gibt es eine Wahnsinns-Erwartungshaltung in Richtung der Kommune? Ja, wir brauchen doch jetzt alle einen Systemadministrator einen, der sich eben kümmert.

Und das ist dann einfach finanziell wieder nicht darstellbar. Und das ist das, wo im Moment das System auch ein Stück weit dran krankt wo man sagt, das muss man wirklich bis zum Ende denken. Das ist übrigens wie bei der Inklusion. Inklusion ist eine gute Sache. Finde ich ist auch das perfekte Modell dass alle mit allen zusammen lernen können Aber dann muss ich so viel Geld in das System geben, dass dieses System auch funktionieren kann.

Weil wenn dort eben Menschen mit einem anderen Lernbedarf sind, dann brauchen die die entsprechende Begleitung und dann hilft es nicht, wenn irgendwie in einer Klasse drei Schulbegleiter sind, sondern dann ist das eher störend. Und dann ist das natürlich noch ein wahnsinns Kostenfaktor und da glaube ich, das sind alles so Themen, wo man echt nachsteuern muss.

Ja, das finde ich extrem wichtig, was du gerade angesprochen hast mit dem Das Material besteht quasi, aber die Leute müssen ja auch für das Thema sensibel sein, weil die Schüler müssen da ja auch irgendwie herangeführt werden und wenn die Fachkräfte es nicht sind, dann... Ja, bei uns damals, als ich mein Abi gemacht habe das ist mittlerweile zehn Jahre her, fühlt sich für mich viel länger an, war es auch so, wir kamen in die 120 Smartboards damals in Norden an die Schule bekommen, aber die Lehrkräfte konnten mit den Smartboards gar nicht umgehen.

Das heißt, wir waren deutlich affiner für das ganze Thema, mussten helfen, wo die Lehrkräfte nicht dahin und her gekommen sind. Das ist natürlich immer ein Schulungsthema, klar. Du bist jetzt ja schon einige Jahre Oberbürgermeister, wie ist es für dich wir sprechen ja über dornige Chancen und wie man daraus Erfolg macht, wie war das für dich also wie war der Einstieg hast du dir das so vorgestellt, du hast ja eine andere Historie gehabt, bist von da aus dann reingekommen, wie können wir uns das vorstellen, wie war das so für dich die ersten, sag ich mal sechs, die ersten hundert Tage wie bei Trump, aber wie war es bei dir in den ersten Zeiten?

Ähm. Also erstmal glaube ich, dass man sich das nicht vorstellen kann, wie das ist. Man hat eine Idee davon, aber wie es also wirklich ist, das weicht von dieser Idee dann doch nochmal ganz kolossal ab. Der 1. November, das war mein erster Tag, das war ein Freitag und das erste, was an diesem Tag passierte, war, dass die Kita am Wasserturm geschlossen wurde.

Auf Gründen von Brandschutzmängeln. Und dass nun ganz viele Eltern aufgelöst waren und der Träger aufgelöst war. Wie es denn weitergeht und wie man die Kinder denn jetzt eigentlich unterbringt und so. Das war so mein Einstieg. Also da begann eigentlich gleich das Feuerlöschen tatsächlich. Das ist uns auch ganz gut gelungen dann.

Und dann kam ja relativ schnell im Februar März dann tatsächlich Corona. Und Wenn ich das jetzt sagen darf, das Thema dornige Chancen vielleicht war dadurch neben diesem Management der Krise, was ich immer noch finde, dass wir gut hingekriegt haben, sind Fehler gemacht worden, auf jeden Fall, auch Fehler, die wir nicht zu vertreten haben.

Also mir ist es damals unheimlich schwer gefallen. Das Thema, ich musste dann ja irgendwann eine Ausgangssperre verhängen weil bestimmte Zahlen erreicht waren, ich glaube, dass das totaler Quatsch war, weil wenn du quasi über den Deich alleine spazieren gehst dann hat das der Seele gut getan und ne, also das, was man damit eigentlich erreichen wollte, hat man in so einer Stadt wie Emden, das ist, Das ist Unsinn gewesen.

Und da gibt es auch andere Beispiele, wo, das war diese, furchtbar, über Ostern war das mal, da war diese Baumarktgeschichte, in Bremen waren die Baumärkte geöffnet in Niedersachsen waren sie geschlossen und dann gab es auf einmal riesen Touristenströme über die Grenzen nach Bremen und also eigentlich alles kontraproduktiv am Ende.

Also da hat eben nicht alles funktioniert, aber im Grunde glaube ich dass Und dass es uns sehr, sehr gut gelungen ist, diese Krise zu managen. Und natürlich muss man jetzt so ein Lessons Learn machen und gucken, was hat man daraus gelernt und was wird man künftig anders machen. Aber das Gute daran war, dass man schon auch ein bisschen Freiraum hatte, zum Beispiel für so Themen wie Digitalisierung der Verwaltung.

Nicht täglich in acht Terminen gebunden warst die jedem nach einer Stunde abgelaufen waren, sondern dass du wirklich auch mal die Zeit hattest solche Themen zu durchdenken Konzepte dazu zu schreiben, das entsprechend umzusetzen. Und ich persönlich finde immer, wenn wir schauen, Neubau von Kindertagesstätten, Schulsanierung, Digitalisierung der Schulen, Straßenbau, Umgestaltung der Innenstadt, das sind ja nur sechs Jahre jetzt gewesen, zwei Jahre davon waren Corona, dass wir unheimlich viel auf den Weg gebracht haben.

Es gibt auch Dinge, die haben nicht gut funktioniert oder sind liegen geblieben. Also zum Beispiel würde ich mir wünschen, dass so diese großen Projekte Apollo, Waage, dass da was sichtbarer würde. Aber das hat natürlich viel damit zu tun, wenn du dann auf einmal... Einen Ukraine-Krieg hast und hast eine Krise und die Baukosten steigen um 60 Prozent, dann sagt natürlich jeder Investor auch, ich warte jetzt erstmal ab.

Also ich gehe dieses Risiko nicht ein. Das sind so Dinge, die sind dann, die sind wirklich schade und aber das ist ja was, da musst du optimistisch bleiben und da gebe ich nicht auf, da bleibe ich dran an diesen Themen. Auf der anderen Seite freue ich mich, als wir mal gestartet haben mit dem Thema Umgestaltung der Innenstadt, da ist das ja alles sehr, sehr kritisch gesehen worden.

Am Ende war der Ratsbeschluss jetzt Mit einer Gegenstimme ist das entschieden worden, dass wir eben dort umbauen und wir haben jetzt die Chance, also quasi fast 20 Millionen dort in die Stadt entsprechend reinzustecken und das ist echt ein großes Pfund. Und natürlich wird es immer auch Leute geben, die sagen, mein Individualverkehr, das ist mir wichtiger und das ist mir ein höheres Gut, als dass am Ende wir eine funktionierende Innenstadt haben.

Aber das ist dann eben tatsächlich so, dass dafür ja der Rat da ist, solche Entscheidungen dann zu treffen, die Verwaltung anzuweisen und manchmal denke ich ja, wenn ich Facebook oder Instagram lese, dass ich also quasi ein allein herrschender König bin, also was die Leute sich da so vorstellen, aber Monarch Krüthoff, genau.

Aber am Ende sind es alles Gemeinschaftsentscheidungen des Rates, die auf Basis von Demokratie entstanden sind und wir haben Immer auch das Thema Bürgerbeteiligung sehr hoch gehangen, dass wir auch hybride Formate hatten. Auch da haben wir ja das Thema Digitalisierung genutzt haben dann Abfragesysteme entsprechend dahinter gehabt, um dann auch so eine Willensabfrage oder Meinungsbildung dann da sichtbar zu machen.

Also ich meine, dass wir dort Eben auch viel geschafft haben, was wir auf den Weg gebracht haben. Und ja, also so soll es dann auch weitergehen. Aber es bereitet einen nichts auf diese Position vor, oder? Also alles, was du vorher gemacht hast, würdest du sagen, hätte ich das ein Stück weit in diese Position Reingeführt oder ist man dann Oberbürgermeister und ab Tag 1 ist die Kita geschlossen und du musst jetzt funktionieren und du musst jetzt quasi einfach dann das Beste daraus machen?

Na, es gibt schon, also ich habe ja die Tage noch mit Professor Rimkus, unserem neuen Präsidenten der Hochschule besprochen, dass ich gesagt habe, es ist gut, so viel Rüstzeug mitzuhaben Weil also das kann ich auch nicht, man muss nicht studieren, man kann auch Rüstzeug anders bekommen, also Fortbildung, also, aber man muss sich man muss sich was in seinen Werkzeugkoffer sammeln, sag ich mal, da müssen unterschiedliche Werkzeuge drin sein, weil wenn du da nur einen Hammer drin liegen hast, dann ist jedes Problem ein Nagel, ne, also und das funktioniert ja nicht, sondern Probleme sind ja unterschiedlich und Von daher bin ich froh dass ich viel von diesem Rüstzeug hatte.

Ich hatte eine gute Ausbildung in Sachen Führung. Leider bin ich jetzt nicht mehr so eine gute Führungskraft wie ich es mal war, weil einfach die Taktung so intensiv ist und du ... Gar nicht mehr so viel Zeit für deine Mitarbeitenden noch hast, wie du dir wünschen würdest, dass du sie hast. Und natürlich hüpfe ich auch manchmal aus der Hose, wenn irgendwas überhaupt nicht funktioniert.

Natürlich bist du dann auch enttäuscht und machst das auch deutlich. Aber grundsätzlich das Thema Führung, grundsätzlich das betriebswirtschaftliche Know-how. Ich bin ja auch Ich besitze ja unheimlich viel meiner Arbeitszeit in irgendwelchen Aussichtsratssitzungen von städtischen Töchtergesellschaften dass du in der Lage bist, solche Dinge dann auch zu plausibilisieren durchzukontrollieren, sich mit dem Jahresabschluss auseinanderzusetzen.

Das ist alles Rüstzeug, was dir hilft. Auf der anderen Seite musst du dich, ich habe vorher nie was mit Stadtplanung zu tun gehabt und gleichzeitig oder mit Baurecht, das sind dann so Dinge, da denkst du dich ein, da machst du dich auch schlau, da versuchst du dann irgendwann natürlich auch selber zu gucken, okay, wenn dich jemand anspricht und du sagst gleich, nein, das ist Außenbereich, da brauchst du eigentlich gar nicht kommen.

Da wird nie eine Baugenehmigung funktionieren können, weil du eben im Außenbereich bist und da darf man nicht bauen, das widerspricht dem Baugesetzbuch oder du sagst, Guck mal, da ist der Bebauungsplan, der sieht so und so aus, also, ne, aber man kann in die und die Richtung gehen oder versuch mal das und das.

Also das sind so Dinge, wo du dich dann eben einarbeitest oder der ganze soziale Bereich, also, ähm. Das Thema der Sozialhilfe Bürgergeld, Gesundheitsfragen, das sind Bereiche die Schule, Schulentwicklung, das sind Bereiche wo du eben oder wo ich persönlich jetzt aufgrund meiner Vita weniger Vorwissen hatte und wo ich dann gesagt habe, okay, da muss ich mich entsprechend dann erarbeiten.

Hast du in Elmen studiert? Ich habe in Emden studiert. Was hast du studiert? Ich habe, ja, das war, es gab mal eine Zeit, da gab es also reguläre Betriebswirtschaft und dann gab es internationale Wirtschaftsbeziehungen und Business Consulting war auch ein eigener Studiengang mit nur 30 Studenten Da ging es also wirklich speziell um das Thema Unternehmensentwicklung, Unternehmensberatung und so weiter und das habe ich studiert und bin dann… Nach Hannover gegangen und habe dann auch mehrere Jahre als Unternehmensberater gearbeitet für die Sparkassen-Finanzgruppe und bin dann eigentlich durch einen Zufall noch aus Friesland zurückgekommen, weil ich unbedingt noch meinen Master machen wollte.

Den habe ich berufsbegleitend in Bonn gemacht und bin dann Im Rahmen des Masters wollte ich ein halbes Jahr in die USA, nach Boston. Und das wollte mein damaliger Arbeitgeber nicht mitmachen, sodass ich einmal taktisch kündigen musste, um dann quasi in die USA gehen zu können. Und da hat mein späterer Arbeitgeber dann...

Und mein bester Chef, den ich jemals gehabt habe, hat dann gesagt, Mensch, dann kommen Sie doch einfach zu uns dann entsprechend danach oder kommen Sie vorher schon zu uns und dann gehen Sie in USA und dann steigen Sie so richtig ein. Und das war natürlich damals eine großartige Chance. Und so bin ich überhaupt zurück nach Ostfriesland gekommen.

Ich habe ja auch in M studiert, ich habe BWL studiert ganz klassisch. Hätte es damals oder bei meinem Studienstart quasi das gegeben, was du studiert hast, hätte ich das gemacht. Ich finde das deutlich spannender und deutlich praxisnäher auch als das, was ich studiert habe. Gleichzeitig ist es aber das Rüstzeug, wie du ja gerade sagtest,

was man einfach mitnimmt aus dem Ganzen. Total, ja. Ja, und du bist, also das ist ja das, was im Grunde genommen ... Das Studium ausmachen Du bist in der Lage, dich schnell in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten, weil du hast im Grunde genommen ein Semester Zeit und am Ende steht eine Klausur die sehr komplex ist.

Also du musst irgendwie beweisen, und davon hast du ein paar mehr Themen, und du musst im Grunde genommen beweisen, dass du in der Lage bist, dich in diese schwierigen Sachverhalte einzudenken und am Ende eben erfolgreich in dieser Klausur oder Hausarbeit auch, was du immer machst, dann entsprechend bist.

Und von daher ist das Studium da dann schon eine sehr, sehr gute Vorbereitung Und wenn du dann so eine Hochschule hast, wie die Hochschule Emden-Lehr, die da sehr dicht an der Praxis ist, dann ist das natürlich nochmal wirklich leichter. Und von daher bin ich persönlich ganz, ganz froh den Weg dann gegangen zu sein.

Also ich habe ja vorher auch klassische Ausbildung gemacht, sogar zwei Ausbildungen gemacht. Ich habe erst großen Außenlandskaufmann gelernt, dann Sparkassenkaufmann, weil ich das immer werden wollte. Und also ich kann im Grunde genommen für alles reden Ich fand es auch wirklich klug, erst eine duale Ausbildung gemacht zu haben vom Studium, weil ich hatte viele Kommilitoninnen und Kommilitonen, die saßen in Rechnungswesen und das war für die irgendwie völlig abstrus.

Und während du natürlich dann in der Berufsschule ganz langsam rangeführt wirst und irgendwie drei Jahre Zeit hast, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen und auch den Praxisbezug hast, kann das, wenn das so ein Semester gleich zu Beginn des Studiums ist, kann das schon sehr verwirrend sein. Zumal Das habe ich auch immer gelernt.

Ich bin kein guter Mathematiker Und ich glaube immer, dass das für Mathematiker besonders schlimm ist, weil Rechnungswesen ja nicht logisch ist, sondern das ist ja quasi, das sind Regeln die man sich gegeben hat, irgendwann mal, wo es nur Stift und Papier gab, dass diese Dinge irgendwie funktionieren und das macht dich natürlich als logisch denkender Mensch erstmal wahnsinnig weil du immer sagst das ist doch, Quatsch warum drehe ich das jetzt um, nur damit es am Ende irgendwie wieder passt oder so.

Ja ich weiß noch meine erste Buchhaltungsstunde damals, ich hatte vorher keine Ausbildung, ich kam aus dem Abi, ich war gerade 18, also wirklich 18, ganz blutjung ins Studium rein. Erste Stunde Buchhaltung und wir haben damals in der ersten Stunde den Jahresabschluss auf T-Konten-Basis durchgeführt. Da waren natürlich alle, die aus dem Ausbildungsbereich kamen die waren überfordert wo sie gesagt haben, wir haben das drei Jahre lang gelernt und ich saß da und dachte mir, das wird eine spannende Stunde.

Aber gut, alles hat ja geklappt, sonst hätte ich den Abschluss ja nicht gemacht, aber es war schon herausfordernd. Ja definitiv Vielleicht Tim, weil wir dich gerade noch hier haben abschließend als allerletzte Frage, weil wir sind ja auch hier im digitalen Marketing-Kontext Wenn du dir jetzt Ämter als Marke vorstellst, was ist so vielleicht in ganz kurzer Form, was sind so die drei großen Bausteine dieser Marke Ämter, die du sagst die sind am wichtigsten für dich persönlich?

Also, liebens und lebenswert, also absolut ein toller Ort, um zu leben und zu sein. Das ist so ein Wohlfühlort, also das ist es für mich mit dem Wasser, mit der Stadt, mit der vielen Kultur, mit dem, das. Drei soll ich, ne? Dann… Wirtschaftlicher Motor, also einer ganzen Region, weil wir natürlich die Stadt sind mit 20.000 Einpendlern durch Volkswagen, durch unseren Hafen den wir haben, der, wie ich finde, eben Teil unserer DNA ist.

Deswegen sagen wir auch immer Seehafenstadt und das ist Das glaube ich, auch so. Das ist eben der Ursprung von Emden. Da ist Emden mal vor 1200 Jahren entstanden. Das ist so dieses und eben diese Chancen die da sind, jetzt auch in den neuen Wirtschaftszweigen. Also ich sage ja immer, wenn Emden eine Aktie wäre, ich würde sie kaufen.

Und das Dritte ist dieses ganze Thema der Nachhaltigkeit. Also wir sind... Was das Thema grüne Energien angeht was das Thema Innovation in Wirtschaft angeht sind wir eben ganz weit vorne. Wir sind wirklich, wenn du schaust … Was dort alles gerade passiert und wie viele Möglichkeiten da sind, dann ist das schon sehr beeindruckend.

Und wenn ich zu diesem ersten, also was zu diesem Lebenswert gehört ist, schau dir das an, wie viele Vereine es in Emden gibt. 17.000 Emderinnen und Emder sind in Vereinen, 52 Vereine, das ist einfach Wahnsinn, das ist eine riesen Quote. Das ist eine Sportstadt, das ist eine Kulturstadt. Hier engagiert man sich ehrenamtlich Hauptverwaltungsbeamten Kollegen erzählt habe, zum Beispiel in der Corona-Zeit dass wir in unserem Impfzentrum Freiwillige hatten, die dort als Paten gewesen sind die Leute durch das Impfzentrum geführt haben.

Haben die immer mit den Ohren geschlackert haben gesagt, sowas das gibt es bei uns nicht. Wenn ich sowas wie es von der Meerenbad, aber auch jetzt das Freibadbörsen und den Förderverein, Kassenspark, das sind so Dinge, wo du siehst die Leute wollen sich für ihre Stadt engagieren. Und die Leute nehmen das selber in die Hand und die packen an und das ist das.

Was unsere Stadt ausmacht also es gibt keine schönere. David, wir müssen noch die erste Frage auflösen. Genau ich finde erstmal, das hast du sehr gut beschrieben und sehr gut gesagt und ich glaube, das fühlen Leute, die in deiner Position sind noch eher als vielleicht der eigentliche Bürger, weil man ja meistens nicht so weit über seinen eigenen Tellerrand hinausschauen kann, also dieses Vereinsding, das ist mir zum Beispiel gar nicht bewusst gewesen.

Die abschließende Geschichte jetzt noch ist die Lüge, die du uns erzählt hast, die du jetzt gerne einmal auflösen kannst. Vielleicht magst auch mal raten David, was glaubst du, was ist es? Er hat ja schon gesagt, irgendwas mit den Inseln muss es sein, also Autofahren tut er dann offenbar nicht ganz so gerne selbst, das heißt, ich würde es an deiner Stelle auch nicht machen, vielleicht hast du jemanden der dich dabei unterstützt aber bei den Inseln.

Ich würde raten es wäre Borkum. Ganz aus dem Bauch heraus, was sagst du? Ich würde sagen, durch die Nähe eher Norderneyen. Wann Tim, du musst jetzt auflösen. So, ja, das will ich tun. Also es ist tatsächlich so, ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber das ist echt so eine Entwicklung. Also es gab so eine Phase, wo ich total norderneyfixiert war, also wo ich irgendwie immer nach Norderney gefahren bin und total gerne war Und dann immer so, ja Borkum und so und mittlerweile hat sich das total wieder verändert, also ich bin echt jetzt wieder ein riesen Borkum-Fan geworden und meine Mutter hat dieses Jahr ihren siebzigsten Geburtstag da gefeiert, hat uns alle nochmal eingeladen und ich meine, ein jede, ne, nach ihrer Art und alle Inseln haben auch was Schönes, aber was ich wirklich total ungerne mache, ist auch selber am Steuer sitzen.

Weil das irgendwie, also ich versuche dann auch schon, wenn es größere Reisen sind, dann zum Beispiel jetzt die Tage geht es nach München, dann fahre mit der Bahn, weil ich da einfach auch gut arbeiten kann. Das freut Verwaltung dann auch immer total, wenn sie E-Mails von mir kriegt. Ansonsten habe ich das Glück bei vielen Fahrten, weil wenn man dann zum Beispiel irgendwie vormittags nach Hannover fährt und man fährt nachts um elf wieder zurück oder so, dann bist du durch und dann hast du den ganzen Tag irgendwas verhandelt oder irgendwas besprochen und dann bist du auch wirklich froh wenn du dann nicht selber hinterm Steuer sitzen musst.

Aber ich habe jetzt seit Oktober, das muss ich auch noch erzählen, habe ich ja als Dienstwagen das Privileg ein Schiff aus dem Heimathafen zu fahren, nämlich einen ID.7, also voll elektrisch. Und ich muss sagen, ich habe es mir den Wandel die Umstellung viel komplizierter vorgestellt und es ist überhaupt nicht und es macht mega Freude und ich kann jedem nur raten, versuch das.

Und das ist das, was du gerade gesagt hast. Ich glaube, wir tun gut dran, auch ein bisschen mehr wieder nach den Chancen zu gucken, also ein bisschen optimistischer bei manchen Dingen zu sein. Ich habe das Gefühl, also ich will das nicht schönreden also ich bin Zweckoptimist, auch im Amt absolut und es gibt viel, was in diesem Land nicht funktioniert und da muss jetzt mal jemand ran und muss.

Diese Dinge beheben. Aber am Ende sind wir noch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und wir können was in diesem Land und es gibt diese Menschen, die immer so ihre kleine persönliche Gewitterwolke vor sich her tragen und die also immer irgendwie das Schlechte sehen und ich glaube, das muss aufhören.

Wir müssen auch mal uns unserer Stärken bewusst sein und das ist das, was mich immer an so Leuten wie euch eben fasziniert Du hast dich selbstständig gemacht, mit jungen Jahren. Du hast gesagt, Ich gehe das Risiko ein, ich habe den Mut dazu, ich traue mich Dinge. Und da gibt es ganz viele. Wir haben demnächst das Jubiläum von Jakob Wetz, der sein 40.

Jubiläum mit seiner Spedition hat. Der hat irgendwann gesagt, ich mache das jetzt selber. Ich bin bereit, wirklich die Fahne in die Hand zu nehmen und voranzugehen. Und ich glaube, dass da, wo die zupackende Hand ist, ist immer auch Fortun, dass die Leute immer auch Glück haben. Und ich glaube, das ist etwas, was uns gut tut, wenn wir wieder

Ein bisschen mehr auf die Chancen gucken, seien sie auch dornig dann tatsächlich, um zu gucken, wo kann ich was umsetzen, wo kann ich was erreichen und das ist das, was ich an Emden so mag und dass das ganz viele Menschen tun, eben auch im Privaten. Die hätten vor Kassens Park stehen können, das Ding war total verwildert und hätten sagen können, was interessiert uns das, aber die haben gesagt, nee, wir wollen das ändern und wir machen das und wenn du jetzt da hinkommst, ist es ein Kleinod und dir geht das Herz über, wenn du sowas Schönes siehst.

Vielen Dank für die Blumen Tim. Danke, dass du heute dabei warst. Es hat uns viel Spaß gemacht, einfach mal den Tim Krüter aber auch hinter dem Oberbürgermeister ein bisschen besser noch kennenlernen zu dürfen. Vielleicht nicht das allerletzte Mal. Auf jeden Fall erstmal vielen Dank, dass du dabei gewesen bist.

Sehr gerne, vielen Dank. Ne, nach ihrer Art und alle Inseln haben auch was Schönes. Aber was ich wirklich total ungerne mache, ist auch selber am Steuer sitzen, weil das irgendwie, also ich versuche dann auch schon, wenn es größere Reisen sind, dann zum Beispiel jetzt die Tage geht es nach München, dann fahre ich mit der Bahn, weil ich da einfach auch gut arbeiten kann.

Das freut die Verwaltung dann auch immer total, wenn sie E-Mails von mir kriegt. Ja Ansonsten habe ich das Glück bei vielen Fahrten, weil wenn man dann zum Beispiel irgendwie vormittags nach Hannover fährt und man fährt nachts um 11 wieder zurück oder so, dann bist du durch und dann hast du den ganzen Tag irgendwas verhandelt oder irgendwas besprochen und dann bist du auch wirklich froh wenn du dann nicht selber hinterm Steuer sitzen musst.

Aber ich habe jetzt seit Oktober, das muss ich auch noch erzählen, habe ich ja als Dienstwagen das Privileg ein Schiff aus dem Heimathafen zu fahren, nämlich einen ID.7, also voll elektrisch. Und ich muss sagen, ich habe es mir den Wandel die Umstellung viel komplizierter vorgestellt und es ist überhaupt nicht.

Und macht mega Freude und ich kann jedem nur raten, versuch das. Und das ist das, was du gerade gesagt hast. Wir tun gut dran, auch ein bisschen mehr wieder nach den Chancen zu gucken, also ein bisschen optimistischer bei manchen Dingen zu sein. Ich habe das Gefühl, also ich will das nicht schönreden. Also ich bin Zweckoptimist, auch im Amt absolut.

Und es gibt viel, was in diesem Land nicht funktioniert und da muss jetzt mal jemand ran und muss. Diese Dinge beheben. Aber am Ende sind wir noch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und wir können was in diesem Land und es gibt diese Menschen, die immer so ihre kleine persönliche Gewitterwolke vor sich her tragen und die also immer irgendwie das Schlechte sehen und ich glaube, das muss aufhören.

Wir müssen auch mal uns unserer Stärken bewusst sein und das ist das, was mich immer an so Leuten wie euch eben fasziniert Du hast dich selbstständig gemacht, mit jungen Jahren. Du hast gesagt, Ich gehe das Risiko ein, ich habe den Mut dazu, ich traue mich Dinge. Und da gibt es ganz viele. Wir haben demnächst das Jubiläum von Jakob Wetz, der sein 40.

Jubiläum mit seiner Spedition hat. Der hat irgendwann gesagt, ich mache das jetzt selber. Ich bin bereit, wirklich die Fahne in die Hand zu nehmen und voranzugehen. Und ich glaube, dass da, wo die zupackende Hand ist, ist immer auch Fortun, dass die Leute immer auch Glück haben. Und ich glaube, das ist etwas, was uns gut tut, wenn wir wieder

Ein bisschen mehr auf die Chancen gucken, seien sie auch dornig dann tatsächlich, um zu gucken, wo kann ich was umsetzen, wo kann ich was erreichen und das ist das, was ich an Emden so mag und dass das ganz viele Menschen tun, eben auch im Privaten. Die hätten vor Kassens Park stehen können, das Ding war total verwildert und hätten sagen können, was interessiert uns das, aber die haben gesagt, nee, wir wollen das ändern und wir machen das und wenn du jetzt da hinkommst, ist es ein Kleinod und dir geht das Herz über, wenn du sowas Schönes siehst.

Mhm. Vielen Dank für die Blumen Tim. Danke, dass du heute dabei warst. Es hat uns viel Spaß gemacht, einfach mal den Tim Krüter auch hinter dem Oberbürgermeister ein bisschen besser noch kennenlernen zu dürfen. Vielleicht nicht das allerletzte Mal. Auf jeden Fall erstmal vielen Dank, dass du dabei gewesen bist.

Sehr gerne vielen Dank.

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