Diggi Time #41 Mut zur Veränderung: Wie das Sanitätshaus Janssen neue Wege geht

Shownotes

Was passiert, wenn ein traditionsreiches Familienunternehmen vor großen Veränderungen steht? In Folge 41 der Diggi Time sprechen Keno und David mit Jenny Hackhe vom Sanitätshaus Janssen über Familiennachfolge, Digitalisierung und die Herausforderungen einer Branche im Wandel.

Dabei geht es um die Frage, wie man Tradition bewahrt und gleichzeitig neue Wege geht. Jenny erzählt von der erfolgreichen Unternehmensnachfolge, den Veränderungen im Sanitätshaus-Alltag und warum gerade kleinere Unternehmen mutig sein müssen, um langfristig erfolgreich zu bleiben.

Außerdem sprechen die drei über steigende Kosten, Mitarbeitergewinnung, Digitalisierung und darüber, warum persönliche Beratung auch in einer immer digitaleren Welt entscheidend bleibt.

Eine Folge über Mittelstand, Veränderung und die Menschen, die Unternehmen weiterentwickeln.

Neue Folge Diggi Time – jetzt reinhören.

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Transkript anzeigen

00:00:00: In der heutigen Folge der Digitime sprechen wir mit Jenny Hacke vom Sanitätshaus Janssen.

00:00:04: Wir sprechen über Erfolge im Bereich der Awards, sprechen aber auch über Dornige Chancen und Veränderungen in der Sanitäthausbranche.

00:00:12: Viel Spaß mit der heutigem Folge!

00:00:18: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Digitalm.

00:00:21: und wie immer mit David Wagner...

00:00:23: Wie immer mit Kenofoss

00:00:24: Und David heute haben wir einen ganz besonderen Gast dabei.

00:00:27: Jenny Hucke ist bei uns.

00:00:28: Jenny von Sanitäthshaus Jansen.

00:00:30: Schön dass du da bist.

00:00:32: Hallo,

00:00:33: Keno.

00:00:33: Wollte

00:00:33: ich gerade sagen Jenny ist Wiederholungstäterin und deswegen gibt es erst mal einen ganz großen Applaus.

00:00:40: Jenny du warst schonmal bei uns mit Merle damals noch gemeinsam Und da wart ihr aber gar nicht hier physisch am Tisch.

00:00:46: Da hatten wir das noch gar nicht.

00:00:47: Das Studio entwickelt sich ja immer weiter Sondern ihr wart quasi auf einem Laptop Hier an der Ecke.

00:00:52: Wir hatten zwischendurch ein bisschen Verbindungsprobleme Wie das halt so ist wenn man sich nicht in die Augen gucken kann.

00:00:57: Heute bist Du aber hier und das freut uns sehr.

00:00:59: Liebe liebe Grüße auch an Merle.

00:01:01: Ja, die riecht natürlich gerne aus.

00:01:02: Sie ist jetzt auf jeden Fall ... an einem schöneren Ort als wir.

00:01:05: Das glaub ich auch!

00:01:07: Oder hast du unser Studio?

00:01:08: Das klingt aber auch ein bisschen mystisch.

00:01:09: Vielleicht magst du erklären wo sie gerade

00:01:10: ist.

00:01:11: Sie is grad im Urlaub und hat dreißig Grad Sonnenschein.

00:01:14: Und das haben wir hier grade nicht mehr so.

00:01:17: Das stimmt.

00:01:17: Aber das gönnen wie ihr auf jeden

00:01:18: fall.

00:01:19: Auf jeden Fall.

00:01:20: Schön, sehr gut.

00:01:21: Jenny, letzten Monate, das ganze Jahr, das Rept so vorbei.

00:01:25: Wir haben grade noch gesagt, die Woche ist fast schon wieder vorbei.

00:01:28: Wie habt ihr das wahrgenommen bisher dieses Jahr?

00:01:31: Ganz, also ich glaub das ist so ein bisschen... Ist das mit dem Alter, dass man das Gefühl hat?

00:01:36: Ja.

00:01:36: Meck

00:01:37: auch

00:01:38: nicht tatsächlich bewiesen.

00:01:39: Also

00:01:39: noch schlimmer ist das seit ich Kinder habe aber ich glaube es ist auch eh mit zunehmend im Alltag.

00:01:43: Also dieses Jahr ist jetzt September Mitte, es ist schon wieder Ende September.

00:01:48: Also ich hab jetzt heute einen Termin.

00:01:49: gerade kurz vorher kam eingetragen da sagte ich mir der erste Oktober.

00:01:55: Oh ja und dann ist schon ne... Also das ist Ganz schwierig, weil man das Gefühl hat die Zeit verstreicht zu schnell.

00:02:03: Dass man ja auch an seinen Zielen so ein bisschen festhalten muss und gucken muss okay, ich hab gar nicht das Gefühl dass es so schnell gegangen ist also dass sich jetzt mein das irgendwie getrödelt hätte mit dem Erreichen irgendwelcher Meilensteine.

00:02:17: Und trotzdem ist es einfach schon so, dass man sagt okay jetzt aber auch ein bisschen fünf mal zwölf was das Thema angeht.

00:02:22: Wie kann das denn ja schon wieder passiert sein?

00:02:24: Also ganz ganz schlimm.

00:02:25: Ja Q-Dreis durch ne?

00:02:27: Das fast quasi durch und von daher heißt es ja für alle anderen Kofi ist ja eigentlich nur noch Weihnachten.

00:02:32: Und das Jahr ist auch schon wieder vorbei eigentlich.

00:02:34: Also Kofie ist ja immer... Der halbe

00:02:35: Dezember ist eh weg.

00:02:36: Genau

00:02:36: der halbe dezember is eh weg und dann noch hier und dann doch da und dann ist eigentlich schon wieder Silvester und wir sind schon im nächsten Jahr.

00:02:42: Wahnsinn!

00:02:42: Wahnsinn!!!

00:02:44: Wie war das ja sonst allgemein für euch bisher in diesem Jahr?

00:02:47: Erzähl mal ein bisschen aus einem Nähekästchen.

00:02:49: Wir sind hier in Dornigen-Chancen, habt ihr Dornige Chancen erlebt seit dem letzten Mal dass du bei uns im Podcast gewesen bist?

00:02:55: Das ist eine wirklich guter Titel und für die Situation in unserem Bereich gerade Ja!

00:03:02: Das Jahr war sehr interessant für uns also für mich Und mehr persönlich natürlich Für die Firma als sich, Sanitätsnussians aber auch für die Branche der wir finden im Gesundheitswesen.

00:03:15: Ich glaub dann, das Schlagwort ist schon ausreichend genug für viele um zu verstehen was da gerade Phase ist.

00:03:21: Aber ja es fing für uns auf jeden Fall sehr persönlich an weil wir ja nun zum Jahreswechsel ganz offiziell nun auch die Inhaberinnen sind von der Firma die wir schon seit einigen Jahren alleine leiten.

00:03:35: unser Papa hat jetzt den letzten Schritte gewagt und hat uns die Firma vertrauensvoll gänzlich übergeben.

00:03:44: Ja, ich sag mal die größte Veränderung ist dass man selbstständig isst.

00:03:48: Keino du weißt was das bedeutet?

00:03:51: Wir sind ja jetzt auch nicht unvorbereitet gewesen.

00:03:53: trotzdem fühlt es sich natürlich irgendwie anders an und auf der anderen Seite hat sich eigentlich gar nichts geändert weil wir ja nun durch die Geschäftsführung aber da hat sich nichts getan mit den letzten vier Jahre schon so gearbeitet als wäre es unser Laden.

00:04:06: also dann ist das schon okay so gewesen.

00:04:09: Es war ein formeller Schritt Bedeutsam für uns als Menschen, als Familie, als unsere Zukunft.

00:04:16: Egal das ganz neu aufgestellt was man halt so macht wenn man plötzlich keine gesetzliche Rente mehr zu erwarten hat und so.

00:04:22: also alles.

00:04:24: ja und dann haben wir natürlich für uns Als Firma auch einiges geschafft dieses Jahr.

00:04:28: Wir haben Wir haben eine Ziele gesetzt, die wir auch erreicht haben.

00:04:35: Das ist schon mal schön.

00:04:36: also so ein paar Zwischenziele hat man ja das mag mal ne Kleinigkeit sein wie wir würden gerne in einem bestimmten Bereich einen investätigen der bisschen.

00:04:44: Schönes Ergebnis da sich sieht es hat gut funktioniert.

00:04:48: Wir haben uns versucht medial gut aufzustellen haben einiges genau.

00:04:55: wir haben einige Themen sind wieder angegangen, die für uns persönlich wichtig waren.

00:05:02: Zum Beispiel im Mai war das genau den Ernau-Board gewonnen.

00:05:07: Da ging es auch um unsere Nachfolgethematik, dass wir eben eine erfolgreiche Firmennachfolge angetreten sind.

00:05:14: Superwichtig finde ich persönlich generell fürs Unternehmertum für die Mittelstand, das einfach immer zu wissen welche Option man hat und das auch mutig anzugehen gerne auch repräsentativ zu sein.

00:05:29: Ja, in unserem Fall die Familiennachfolge da einfach durchzuziehen.

00:05:34: Genau das war für uns super emotional und wichtig.

00:05:38: Hat eine runde Nummer ergeben mit

00:05:40: dem...

00:05:41: Auch eine Bestätigung auf jeden Fall.

00:05:44: Insgesamt sind wir sehr stolz auf unser Team.

00:05:47: also Wir haben ein sehr konsistentes Team.

00:05:50: Also wir haben sehr wenig Flukulation Und sind total stolz drauf Und froh, dass wir so viel auf die Zählen konnten.

00:05:58: Wir hatten einige Schicksalsschläge auch in der ... wie was man halt so hat, gesundheitliche Probleme.

00:06:04: Die das Team aufgefangen hat, da sind wir sehr stolz drauf.

00:06:06: Das zieht uns immer super hoch.

00:06:08: Das halten wir mal ganz doll fest.

00:06:10: Da tun wir auch viel für, dass es so bleibt.

00:06:12: Es nimmt ja auch sehr nahe an unserem Team.

00:06:16: Ja und dann kamen die politischen Änderungen, die uns natürlich im Endeffekt auch schon das ganze Jahr begleiten.

00:06:22: Man hat das ja schon im ... Anfang des Jahres fing das ja schon an, dass man gehört hat wohin läuft die Reise.

00:06:30: Was genau ist da jetzt gerade der Plan im Gesundheitsbereich?

00:06:35: Was arbeiten Sie da jetzt grade und wir uns zwar direkt klar.

00:06:38: alles was jetzt gerade in sag mal so sich vorgestellt wird was da gemacht wird, was sie als Vorschlag geben wollen, das wird am Ende auch ungefähr in die Richtung laufen.

00:06:49: also da kennt man ja Politik mittlerweile, dass das dann auch durchgezogen wird.

00:06:54: Manchmal rudern sie ja zurück, ist bei Kleinigkeiten der Fall aber im Prinzip bleibt ... Der Weg ist da, der Weg wird gegangen.

00:07:02: So jetzt haben wir halt zu unserem Bereich auch einige Einschränkungen zu erwarten und einige Themen.

00:07:09: Wir müssen wie viele andere Dienstleister- und Versorgerärzte kliniken was auch immer zurückstecken werden weniger geld bekommen und vor allem aber und das ist halt der punkt wir werden weniger gut versorgen können.

00:07:24: Das ist das was uns halt echt begegnet.

00:07:26: also die qualität ist da definitiv den Punkt, wir haben große service level hohe qualitätsansprüche an uns selbst und das super aufgebaut in den letzten jahren.

00:07:37: und jetzt werden wir einfach in eine richtung gesteuert in die für die wir eigentlich nicht mehr einstehen möchten.

00:07:43: Am ende sind wir ja nun auch.

00:07:45: Man muss eine Dienstleistung, die man bringt, muss auch bezahlt werden.

00:07:50: Das ist ein Unternehmen nicht lebensfähig und das kann ich die dreißig Leute nicht ernähren.

00:07:55: Nicht bezahlen, die ihre Familien ernährenden.

00:07:58: So dass es eine ganz einfache Milchmädchenrechnung und da kann ich noch so sehr gut Mensch sein und die Leute versorgen wollen am Ende.

00:08:04: Es ist immer auch eine finanzielle Rechnung.

00:08:06: Ja und das ist wie du schon sagst ne dornige Chance.

00:08:10: Ich bin Umele Merl und ich sind ja so Typen, wir lieben ja Herausforderungen.

00:08:15: Wir nehmen das dann auch an was da kommt, was wir nicht ändern können.

00:08:18: Auch wenn wir durchaus uns nicht zu schade sind unsere Meinung dazu zu sagen und auch was dafür zu tun dass sich das vielleicht ändert.

00:08:25: Wir haben die eine oder andere Kampagne gestartet um überhaupt ich sag mal das Ziel ist natürlich uns schon klar wir können das nicht mehr ändern.

00:08:33: aber was ein Ziel sein darf und kann ist Aufmerksamkeit zu schaffen die Menschen wachsam zu machen für die Änderung, die da kommen.

00:08:43: Kannst du die Änderungen so ein ganz bisschen... Also nochmal ganz kurz eine Rolle rückwärts.

00:08:47: noch mal erstmal herzlichen Glück für uns.

00:08:48: zu eurem Preis großartig und auch zur Übernahme jetzt der Firma.

00:08:52: deinem großen Ganzen sag ich mal das ist ein riesen Vertrauensding auch sicherlich eures Vaters gewesen aber ich glaube auch anso wie ich euch den letzten wir kennen es mittlerweile seit glaube ich fünf Jahren sehr vertrauensvolle Hände glaube ich gelegt bekommen richtig richtig stark.

00:09:04: Kannst du aber bei den Änderungen seitens dieser Leistungskürzungen und Kommas ein ganz bisschen beschreiben, worum es da geht?

00:09:09: Weil ich glaube wir haben einige Zuschauerinnen zu höre auch die das sicherlich interessiert.

00:09:13: Das heißt für sich selber demnächst oder eben auch für die Angehörigen und auch für Familie was wird eingeschränkt und wie affektiert das dann bei euch?

00:09:21: Genau also es gibt ja zum einen Einschränkungen, die wir als Branche was vorgesehen ist, was wir machen und es gibt aber auch Einschrankungen... Unmittelbar gar nicht betreffen, sondern nur im zweiten und dritten Schritt.

00:09:35: Also unmittelbar betreffend uns zum Beispiel Kürzung wie das wir ab ... ... zwanzig, siebenundzwanzig alle Versorgungen die wir machen um drei Prozent in der Vergütung gekürzt bekommen.

00:09:47: oder da denkt man jetzt erst mal ja, drei Prozent.

00:09:51: Ja?

00:09:51: Das

00:09:51: leppert sich!

00:09:52: Da muss man, äh... Da denkt man erstmal, dass ist ja nicht viel so als ich sage mal autonomal, den ich weiß Wir arbeiten dann eigentlich Sanitätshäuser und wie werden die eigentlich bezahlt?

00:10:04: Wenn man dazu aber erklärt, dass so ein Durchschnittsanitätshaus drei bis fünf Prozent Ebietmarge hat.

00:10:12: Da brauchen wir ja gar nicht groß gute Mathe gewesen zu sein um zu verstehen das das für viele Häuser existenzbedrohen bedeutet wenn dann drei Prozent wegfallen.

00:10:22: Wir sind aber auch ein Stück weit Überlebenskünstler, denn wir haben in den letzten Jahren seit Corona schon gelernt was es bedeutet.

00:10:28: Wenn alle Kosten steigen und keiner uns ins Land mehr gibt wird das, was wir machen.

00:10:32: Das ist ja jetzt nichts Neues für uns.

00:10:34: dass wir uns strukturell so anders aufstellen müssen auch unsere Einkaufsweise überdenken müssen Vertragsverhandlungen anders führen müssen um eben dann auch überleben zu können.

00:10:46: Und so war das eben in den Letzten Jahren kennen wir alle.

00:10:49: Brot ist teurer geworden, Spritpreis sind teurer worden, Personalkosten sind präuerer geworden.

00:10:54: Für uns natürlich auch so baue ich alles gleich.

00:10:57: Wir werden ja von den Krankenkassen bezahlt.

00:11:00: Die haben natürlich ... Alles gemacht nur die Verträge nicht angehoben weil für sie die Kosten gestiegen sind.

00:11:08: Das ist wunderbar!

00:11:10: So das haben wir alles aufgefangen und es haben wir gut hinbekommen muss man ehrlich sagen.

00:11:15: aber es ist ein Kampf immer wieder.

00:11:17: Und das ist so ein, was da so.

00:11:19: Maßnahmen, die man dazu hat, die beschließt man nicht heute und morgen haben sie ihre Erfüllung oder ihren Zweck getan sondern das sind teilweise Monate wenn ich sogar Jahre bis sich solche Maßnahmen durchschlagen.

00:11:32: denn am Ende des Tages arbeiten wir mit Menschen und Menschen müssen abgeholt werden in dem was man tut.

00:11:37: also wenn mich den Korn jetzt erkläre dass Sie das und das Produkt leider nicht mehr bekommen können was sie sonst immer gekriegt haben, aus denen und den Gründen.

00:11:44: Dann erklär das mal, dass es nicht unsere Entscheidung war.

00:11:46: So, und wer ist am Ende der die Person

00:11:49: mit

00:11:50: Empfänger für dieses Leid?

00:11:52: Und das ist so das, was unter anderem uns ... unmittelbar betrifft vor allem von dem Hintergrund, dass wir extrem hohe bürokratische Auflagen haben.

00:12:02: Also ich sag mal, wenn man sich vorstellt, eine Sanität aus Fachverkäuferischen mal ganz klassisch oder auch so ein Ort über die Technika, der irgendwie amputierte Menschen betreut Die sind mehr als für die Hälfte ihrer Zeit mit Bürokratie beschäftigt.

00:12:14: Da denkt man sich, wie kann das sein?

00:12:16: Die sollen Fachberatung machen und Versorgung machen, aber es ist einfach nicht mehr anders zu machen.

00:12:21: Also wir haben so viele Auflagen von sämtlichen Forschern ... Das kann man sich nie vorstellen.

00:12:27: Jede Krankenkasse gibt hundert Stück, die mal daum hat jeder einen Vertrag, jeder andere Vorschrift, jedes andere Formular.

00:12:35: So was die Einheitlichkeit gibt es dann nicht.

00:12:37: Man kann sich kaum vorstellen, Du bist auch nicht berechtigt, einheitlich was zu organisieren.

00:12:42: Das musst du alles so machen wie die das vorgeben.

00:12:46: Also super viel Hintergrundarbeit.

00:12:48: Gleichzeitig sind wir in diesem Versorgungskette am Ende die ausführende Kraft.

00:12:58: Die Diagnostik stellen wir nicht.

00:12:59: Wir versorgen mit den über die Diagnostic verordneten Hilfsmitteln oder begleiten beim entsprechenden Gesundheitsverlauf.

00:13:09: Ja!

00:13:09: Und das heißt, es fängt schon damit an dass die Patientinnen und Patienten keine Termine willkommen bei den Ärzten.

00:13:17: Das ist jetzt ja schon so weil es erstens kein Ärztem mehr gibt und zwar sie auch nicht mehr ausreichend für ihre Kassensitze bezahlen werden.

00:13:23: am nächsten Jahr wird das noch weiter gedeckelt.

00:13:25: Okay.

00:13:26: Das heißt es wird noch weniger Kassenversorgung geben können für noch mehr Kassenpatienten.

00:13:32: So was wird passieren?

00:13:35: Die Leute werden keine Termine bekommen, Ergo sie bekommen keine Diagnose.

00:13:39: Sie bekommen keine Hüftmittel weil ... sie nicht dran kommen.

00:13:44: Weil es ewig lange dauert und am Ende landen die natürlich auch bei uns, weil sie brauchen ja ihre Versorgung.

00:13:51: Das ist zum Beispiel auch so wenn du schon länger in Versorgungen bist.

00:13:55: Und das Land bis bei uns denn auch bei Uns fehlen dann diese Versorgungs, die sonst gekommen wären Und werden dann am Ende sogar noch gekürzt, wenn sie denn dann kommen.

00:14:05: Das heißt es ist am ende nicht die drei Prozent sondern das sind jetzt im Fall in Rechnung her fünf bis sechs Prozent wo man sagen kann dass wir mindestens an Umsatzverlust da sein bei wie ich ja gar schon sagte durchschnittlich drei bis fünf Prozent im kleinen ständischen Bereich.

00:14:20: also das ist absolut klar dass das vielen Unternehmen in den nächsten Jahren den Kopf kosten wird.

00:14:27: Natürlich doof um es mal nett auszudrücken Wenn wir da jetzt in dem Bereich Dornige Chancen, also von Dornigen Chancs und selber auch gesprochen.

00:14:35: Jetzt ist die Chance natürlich ein Wort was auch inkludiert ist, woraus siehst du da die Chance?

00:14:41: Ist dann vielleicht irgendwie die Überlebenskunst, die man dadurch noch mehr lernt wie bei Corona auch oder so was?

00:14:47: Ja ich glaube man wächst ja vor allem durch seine Herausforderungen das kennt man ja denn die Gildes zu lösen und es gibt ja auch Möglichkeiten.

00:14:57: was kann man tun?

00:14:58: Wie geht man strukturell damit um?

00:15:01: Das geht auch bis dahin.

00:15:03: Wie setzt sich Stellen nach, die frei werden aufgrund von Verwendung?

00:15:08: Wo kann ich vielleicht noch mal wieder einen Unternehmenszweig auf den Prüfstand stellen, ob der für mich wirtschaftlich ist und wie ich ihn vielleicht anders aufstellen kann?

00:15:18: Das hätten wir vielleicht nicht getan wenn alles Friede, Freude, Eier gucken wäre.

00:15:22: also das ist das was ich mit den Chancen meine.

00:15:25: Man nimmt das was man hat arbeitet damit, was man hat und versucht das bestmögliche daraus zu machen.

00:15:32: Und das machen wir quasi jetzt schon das ganze Jahr, weil wir uns darauf schon eingestellt haben, uns darauf vorzubereiten, was ist ab kommenden Jahren?

00:15:39: Das geht bis dahin, dass man zum Beispiel auch bestimmte Dienstleister kündigt die man selber benutzt hat.

00:15:44: Das ist natürlich schwierig für die dann wieder.

00:15:47: aber am Ende geht es ja darum, dass wir anderenfalls keine Versorgung mehr machen könnten irgendwann, das wollen wir nicht.

00:15:53: also haben wir unsere maßnahmen katalog geschnürt.

00:15:58: Ja bis dato so weit wie das profit sein können auch gut funktionieren wird für uns.

00:16:04: Wir sind ja in einem sehr großen innigen verbunden und kennen ganz viel andere sanitätshalser und wissen halt, dass es anderen nicht unbedingt geht.

00:16:11: Es geht auf viele die das nicht so sehen dieses mindset nicht haben.

00:16:15: Die dann sagen okay ich sag mal ignoriere jetzt weg.

00:16:19: Guck mal was passiert.

00:16:21: So eine Einstellung ist immer super Kann man machen, muss man aber nicht.

00:16:27: Also dann denkt man ja klar kann gut gehen.

00:16:30: Muss aber ja nicht.

00:16:31: Dann wundert ich nicht.

00:16:34: Wie man halt damit umgeht?

00:16:35: Aber das eine schließt jetzt andere für uns nie aus.

00:16:37: wir können uns durchaus dafür einsetzen dass es vielleicht noch hier und da Stellschrauben in unsere Richtung gibt.

00:16:43: also es gab ne Petition dazu.

00:16:44: Wir haben die auch sehr doll gepusht.

00:16:46: wir haben uns dafür eingesetzt Auch in Interviews usw.

00:16:49: unserem ganzen Bubble den der wir uns beweben Ist das auch wohl sehr bekannt mittlerweile?

00:16:54: Wir versuchen da uns zu einsetzen.

00:16:55: Das heißt nicht, dass wir nicht auf der anderen Seite natürlich für uns Lösungen finden und durchsetzen und haben und das auch irgendwie schaffen werden.

00:17:03: Das eine steht das andere von uns nie aus.

00:17:05: So,

00:17:05: d.h.,

00:17:06: wir kämpfen für die Dinge übergeordnet und natürlich auch für uns selbst.

00:17:11: Und ich finde es manchmal... Also muss ich sagen ist auch ganz schnell frischend mal so ein paar Dinge auf dem Prüfstand zu stellen wo ich eigentlich keine Lust und keine Zeit für habe.

00:17:19: aber ich mach's jetzt trotzdem weil ich weiß es wichtig.

00:17:22: Und dann findet man schon so ein paar interessante Sachen, wo man sagt, gut dass wir das jetzt eben einmal angesprochen haben hier.

00:17:26: Das können wir mal eben jetzt anders regeln.

00:17:28: Ja auf jeden Fall ist in der Derbflitze, lass uns gerne mal kurz über den sprechen, ist es eine Konsequenz aus diesem Wissen?

00:17:34: Dass wird kommen, weil ihr quasi euer Produktportfolio erweitert habt.

00:17:37: oder war das die Überlegung ohnehin schon da und ist da komplett losgelöst gewesen von

00:17:41: der Flitze war schon vorher da.

00:17:43: also Wir haben Döpfel sehr vor knapp zwei Jahren gegründet.

00:17:45: dabei gab es diese Diskussion Gesundheitsreform gar nicht Was nicht heißt, dass es nicht schon notwendig war.

00:17:52: Aber das gab sie nicht.

00:17:55: Trotzdem ist es irgendwo passend in die Kerbe.

00:17:57: Es geht ja um ländliche Gesundheitsversorgung.

00:17:59: Die immer schlimmer und schlechter wurde in den letzten Jahren.

00:18:03: Da haben wir reingekommen in dieses Thema.

00:18:05: Wir haben's bei uns auch gespürt.

00:18:07: Auch wir haben unseren Kundinnen und Kunden gemerkt, die Versorgung wird schlechter und schlimmer.

00:18:12: Wie können wir da was tun?

00:18:13: Dass Leute nach Hause kommen, die eben nicht im Pflegeheim sind oder zum Beispiel arbeiten müssen?

00:18:20: Ja, und das ist im Prinzip ja das Ähnliche.

00:18:22: Weil es steht uns helles Bevor, rechtere Versorgung in den ländlichen Räumen wird immer rechter werden mit den Maßnahmen die jetzt kommen sowieso Und deswegen passt das eigentlich ganz gut.

00:18:34: Also ich denke Hätten wir's nicht vor zwei Jahren gemacht, hätten wirs dann jetzt gemacht?

00:18:39: Genau Da dir das einzige Sanitätshaus hier im Umkreis sag' ich mal dass so ein Service anbietet

00:18:44: Also im Grundsatz Hausbesuche als Service, ich glaube es gibt keinen Sanitätshaus, die das nicht irgendwie in irgendeiner Form gemacht haben oder machen.

00:18:52: Aber das wird immer sehr stiefmütterlich behandelt.

00:18:54: also dann sagt man okay gut wenn du jetzt zwei Straßen weiter von unserer Fäale willst, dann komm ich mal vorbei.

00:19:00: So aber wer bezahlt da die zwanzig Kilometer Anfahrt?

00:19:03: Nein das macht tatsächlich so keiner.

00:19:06: Da haben wir uns ja wirklich ganz bewusst drauf fokussiert.

00:19:09: Also auch zum Beispiel Versorgung am Arbeitsplatz, Versorgungen in der Praxis, wo dann zum Beispiel eine Therapie gerade stattfindet.

00:19:18: Das zusammen mit der Einrichtung zu machen oder im Pflegeheim und zwar auf einem anderen Versorgungslevel mit einer Fachperson.

00:19:25: Oft machen das dann z.B.

00:19:27: die Reatechniker mit, dass sie da mal eine Kompassionsschrumpf ausmessen, aber das hat einfach keinen medizinischen Mehrwert.

00:19:32: Ja, verstehe

00:19:33: ja.

00:19:33: Also von daher, das sind wir hier in Österreich die einenjenigen, die das machen.

00:19:37: Und Dörrflitzer gefällt euch gut, also wird es gut angenommen?

00:19:39: Oder wo?

00:19:40: ihr sagt jetzt, entweder wir haben nicht einen Dörrt-Flitzer.

00:19:42: Wir haben bald die ganze Flotte und die wird hier ganz plett ausschwärmen.

00:19:45: Wie kann man sich das vorstellen?

00:19:46: wie du akzeptiert?

00:19:47: Genau!

00:19:47: Also du musst ja wissen dass der Dörrd-Flitz ist ja eine kostenpflichtige Dienstleistung.

00:19:53: Es gibt ja viele Menschen die eben keine Hausbesuche von einer Krankenkasse bezahlt bekommen weil sie keine Notwendigkeit dafür sieht.

00:20:01: Das heißt, es wird uns natürlich auch bezahlt.

00:20:04: Sind mir die Frage, wie sind die Leute bereit, Hausbesuche zu bezahlen?

00:20:07: Weil irgendwo am Ende des Tages, wenn wir ganz ehrlich sein, kommen sie doch irgendwie auch zum Arzt.

00:20:12: Irgendwie kommen Sie immer dahin.

00:20:15: Dann ist das für Sie allerhöchstens eine Erleichterung und das ist tatsächlich sehr unterschiedlich, wie Leute bereit sind überhaupt in irgendeiner Form was zu bezahlen für eine Gesundheitsdienstleistung.

00:20:24: da haben wir festgestellt, hier geht weit auseinander und im einen Klientel ist das sehr beliebt geworden vor allem die, die eben eine regelmäßige medizinische Therapie haben.

00:20:34: Zum Beispiel eine Lymphdrainage.

00:20:35: Die regelmäßig einen bestimmten Arzt aufsuchen müssen, um eine Therapie zu bekommen.

00:20:41: Für dies ist das ein super Mehrwerk der Sparzeit und Geld am Ende des Tages auch wenn es für sie den gleichen Kostenanteil bedeutet, dass in einem Rutsch zu erledigen.

00:20:48: Auf der anderen Seite gibt's aber auch super viele Menschen hier in der Region, die nicht das Geld haben.

00:20:54: Das heißt, die Anfragen sind auf jeden Fall da Aber die Frage, ob's am Ende zu einer Versorgung über Döpfelze kommt, scheitert am Ende am Geld.

00:21:02: Sind das Dinge, die theoretisch über die Pflege gerade euch bezahlen lassen könnte?

00:21:06: Über diese Hilfspauschale und Kotlab-Ablege grad zwei kriegt man irgendwie hundertdreisig Euro.

00:21:11: Ich bin da nicht im Thema aber so ungefähr sind es Dinge, wie man darüber laufen lassen kann?

00:21:15: Nein, das ist schade.

00:21:17: Sehr schade!

00:21:17: Da sind die Krankenkassen und Pflegekassen sich sehr einig dass das einfach... Also, dass ein Hausbesuch, wenn der bezahlt wird muss er verordnet werden.

00:21:27: Es gibt aber auch Regeln für Hausbesuche.

00:21:28: das ist nicht so, dass es jeder Arzt das entscheiden kann sondern das heißt noch lange nicht, wenn ein Arzt meint du brauchst einen Hausbesucht haben, dass du den dann auch bezahlt bekommst und musst den Kosten vorn schlag dafür stellen.

00:21:38: Und was denn?

00:21:38: Dann kommt da drauf an, was kriegst du überhaupt dafür?

00:21:40: Wenn du zehn Euro für ein Haus besucht bekommest Da kannst man von hier zwei Straßen weiter mit dem Rad fahren Aber da kommst du nicht von hier bis nach Aurich und fährst freisicht Kilometer hin und zurück.

00:21:51: ist das deutschlandweit geregelt, aber es von so einer Region einfach gequatscht.

00:21:56: Auf jeden Fall ja schade, dass man das nicht wieder rüber laufen lassen kann.

00:22:00: oder es gibt auch diese haushaltsnahen Dienstleistungen und

00:22:02: Co.,

00:22:02: die ja auch darüber laufen, dass wir da nicht irgendwie eine Kerbe schlagen können und sagen guck ihr macht ja auch eine Dienstleistung sowie dir auch?

00:22:09: Die dürfen das abrechnet ihr nicht.

00:22:10: Genau.

00:22:11: Eigentlich

00:22:11: Quatsch

00:22:12: ne?

00:22:12: Ja, die Haushaltnahendienstleistung brauchen die Menschen hier auch.

00:22:15: Wer pflegt ihnen dann ihr Haushalt?

00:22:16: und genau dafür gibt es ja wiederum andere Dienstleister, die das dann eben entsprechend schon abgerechnet haben.

00:22:22: Nur halt eben über diese Beihilfen, wo dann der eigene Patient nichts mehr bezahlen muss.

00:22:26: Ja

00:22:26: das ist nicht so einfach leider.

00:22:29: Aber

00:22:32: es wird super angenommen.

00:22:33: also die Resonanz und die Anfragen sind für uns völlig fein und ich glaube wenn es eben ich sag mal für die Leute völlig machbar wäre auch entsprechend das zu bezahlen hätten wir sicherlich auch schon ein zweites Auto stehen.

00:22:49: wenn dann die Drohnen kommen, die Post zu stellen.

00:22:50: Dann wird spätestens da noch der Rollstuhl per Drohne mal eben in die Kumpel hören gebracht.

00:22:55: Die Posten auch nicht so hoch?

00:22:57: Ja

00:22:57: also das wäre schon was.

00:22:59: Wenn man das jetzt alles per Post schicken würde... Da gibt es ja hier und da auch schon... Wie ein Slicer, die das so machen deutsch anweint.

00:23:08: Also das geht bei so Standardartikeln bestimmt ein bisschen.

00:23:11: Es gibt ja super viele Pflegeprodukte.

00:23:14: diese einem Verbrauchsartikel werden halt total Gang und Gebe per Post zugestellt.

00:23:22: Aber ich sag mal, der allergrößte Teil an Hilfenversorgung ist so individuell dass du nichts per Post

00:23:27: schaffst.

00:23:27: Klar!

00:23:27: Und eure Beratungsdienstleistung ja sowieso die ist ja der Kern des Ganzen.

00:23:30: Ist ja nicht der Kompressionstrumpf Thema bekommt sondern eure Eure Einschätzung, eure Expertise absolut.

00:23:36: Das ist

00:23:38: so ja.

00:23:38: Ja spannend Wie ist es denn gerade in Bezug auf diese Situation mit dem Fair Play innerhalb dieser Branche?

00:23:46: Also... Man könnte jetzt meinen, gerade wenn's halt ums Überleben geht ist natürlich der Konkurrenzkampf groß.

00:23:54: Aber mein persönlicher moralischer Kompass sagt immer noch es geht um Gesundheit und dementsprechend wünscht man sich ja zumindest quasi dass die Unternehmen innerhalb dieser Branche vielleicht eventuell sogar zusammenhalten und gemeinsam ein Anfungszeichen da durchgehen.

00:24:07: Wie erfährt ihr das?

00:24:11: Es kann da auch nur für uns sprechen für die Regionen, der wir tätig sind.

00:24:15: Und wir pflegen einen sehr guten Kontakt zu unseren Mitbewerbern.

00:24:19: Wir kennen jeden persönlich von denen und das was man spürt ist dass alle zunehmend den Mehrwert erkennen wenn man zusammenhält.

00:24:30: also wir tauschen uns über Unternehmensentscheidungen auch aus und zum Beispiel über bestimmte Vertragsinhalte die für alle ja verändert wurden oder Tipps und Tricks auch hier und da Weil am Ende des Tages entscheidet ihr trotz alledem der Kunde, wo er sich am besten aufgefohlen fühlt.

00:24:50: Und das hat mit unseren politischen übergeordneten Problemen gar nichts zu tun.

00:24:56: Denn da entscheidet jeder Unternehmer am Ende selbst wie gehe ich denn dafür mich in meinem Betrieb mit um?

00:25:01: und auf dieser Ebene ist ja jeder für sich allein gestellt.

00:25:04: aber dann muss ich sagen Das war sicherlich auch schon anders in der Vergangenheit.

00:25:10: Alles hat seine Berechtigung und Historie gab's dadurch aus anderen Situationen.

00:25:15: Mittlerweile, wir sind auf vielfach schon junge Betriebsnachfolgerinnen und Nachfolger, da merkt man schon dass das ein anderes Denken geworden ist.

00:25:24: Wir haben da auf jeden Fall sehr viel Kontakt zu anderen Unternehmen und tauschen uns da sehr stark drüber aus ja?

00:25:30: Also siehst du da eher in dem Bereich eine positive Entwicklung auch gerade weil die Leute vielleicht ein bisschen jünger sind und ein bisschen dann noch das Denken haben.

00:25:38: Ja,

00:25:39: doch auf jeden fall!

00:25:40: Das freu mich.

00:25:41: Wenn wir noch mal auf die Preise eingehen, ihr habt ja nicht nur den Preis für die Nachfolge bekommen sondern wenn ich mich nicht täusche, habt ihr auch einbekommen für eure Arbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Social Media

00:25:49: oder?

00:25:50: Genau!

00:25:50: Magst

00:25:50: du doch mal was erzählen?

00:25:51: Ja

00:25:52: das ist ja jetzt auch schon... Schon bisschen her.

00:25:54: ...das ist nicht dieses Jahr gewesen, da ist es schon bisschen her weil das wiederholt sich dieses Jahr.

00:26:00: Wir haben vor bei dem Leonardo Award vor anderthalb Jahren haben wir In der Kategorie Mitarbeitergewinnung und Bindung sind wir in den Top drei gewesen.

00:26:15: Das hat uns damals extrem stolz gemacht, weil wir ein kleines Haus sind.

00:26:20: Wir haben dreißig Leute und in Deutschland gibt es einige sehr große Häuser und die natürlich dort auch überall vertreten waren.

00:26:28: Es hat uns auf jeden Fall sehr bestärkt.

00:26:34: Unsere Social Media Aktivitäten sind sicherlich außergewöhnlich für unsere Branche.

00:26:39: Mittlerweile haben wir natürlich auch festgestellt, dass wir dadurch auch Impulse geben konnten und auch Inspiration waren das auch andere sich diesem Weg ausgesucht haben.

00:26:47: Das fühlen wir auch gut.

00:26:49: Wir beanspruchen das nicht für uns weil im Ende ist es immer noch der Inhalt der sehr individuell ist.

00:26:55: Ja, und das hat uns damals einen großen Ansporn gegeben.

00:26:59: Das genauso weiter zu verfolgen.

00:27:00: Wobei das gar nicht unbedingt der Award ist, den wir unbedingt gewinnen wollten.

00:27:04: Weil wir wussten, kannten diese Marketing-Awards gar nicht in unserem ... In unserer Branche durch Corona war das ausgesetzt worden.

00:27:13: Und das war alles so.

00:27:14: die Fahrzeit, in der wir angefangen sind.

00:27:15: Das heißt für mich war das nie wichtig.

00:27:18: Ich kannte das nicht.

00:27:19: Aber den gibt es schon seit über zwanzig Jahren.

00:27:21: Du hast auch ein wichtiger Punkt.

00:27:23: Genau, und das heißt für uns hat es da... Das hat uns bestärkt weiterzumachen unter anderem natürlich aber die Resonanz von Kundinnen und Kunden.

00:27:30: Und vor allem weil sie ja zur Mitarbeitergewinnung und Bindung gedient hat, das hat uns auch einfach bestätigt.

00:27:36: Wir waren schon sehr sicher mit dem dass wir auch sagen können das hat für uns auch ein Mehrwert ist ja auch viel Zeit was da rein ist.

00:27:42: Auf jeden Fall.

00:27:44: Genau dieses Jahr haben wir uns wieder beworben.

00:27:45: Ähm das ist dann, es gibt auch immer unterschiedliche Kategorien und da wohnen wir auch wieder nominiert.

00:27:51: Wir wissen aber nicht welche Platzierung uns erwartet.

00:27:55: auf jeden Fall sind wir nächste Woche bei der Preisverleihung in Düsseldorf.

00:28:00: Ja also sehr stolz drauf, dass wir wieder berücksichtigt wurden und schauen mal ob wir vielleicht wieder irgendwo auf dem Treppchen stehen dürfen.

00:28:08: Absolut ich weiß noch als ihr damals digital dabei wart, da habe Wissen das mit Social Media?

00:28:13: Wenn ihr so aktiv seid, kriegt ihr negative Meinungen.

00:28:16: Und dann hat Merle aus dem Of gesagt, Keno natürlich!

00:28:19: So hat sie es ganz natürlich rausgehauen und ich hab's noch total im Ohr.

00:28:24: Gabs mittlerweile was durch eure Aktivitäten Dinge wo Kommentare auf der einen Seite aber auch rechtliche Dinge euch entgegnet sind?

00:28:31: Ja also Kommentare tatsächlich witzigerweise abhängig von der Plattform

00:28:40: Wo merkt ihr es am meisten?

00:28:41: Also, welche Plattform ist prädestinierend.

00:28:43: Tiktok ist die denke anonymste Plattform vom Grundsatz her.

00:28:50: Da ist es doch ... Die Leute fällt das sehr einfach mit gesundem Halbwissen und mehr Meinung als Ahnung um sich zu werfen.

00:28:59: Aber ich muss ganz ehrlich sagen Verhältnis ist wirklich Nonsens.

00:29:03: Ich finde das überhaupt nicht als schlimm und auch nicht als viel.

00:29:10: Null drauf, ich ignoriere das weg.

00:29:12: Und dafür ist einfach die positive Resonanz einfach viel mehr und viel prägnanter.

00:29:20: Instagram ist auf jeden Fall noch so das Hauptmedium.

00:29:22: Ich glaube da findet auch die meiste Kommunikationsstadt und alles was bei Instagram passiert wird ja gespiegelt auch nach Facebook und Facebook hat einfach eine ganz andere... Social-Media-Plattform.

00:29:33: Das ist auch ein anderes Klientel, was ich da bewege.

00:29:35: Die verstehen manchmal unsere Videos gar nicht.

00:29:38: Also das ist halt völlig normal und okay.

00:29:41: Die Inhalte die bei TikTok funktionieren funktionieren ja auch wiederum bei Insta nicht immer so aber man kann das ja auch ein bisschen aufteilen.

00:29:48: Ja, das muss man schon sagen also... Da ist, ich sag mal zu neun, neun Prozent wirklich sehr positives Feedback.

00:29:56: und ansonsten wenn die Menschen nichts Positives zu sagen halten haben dann können sie anscheinend noch sehr gut ruhig sein.

00:30:02: Nach der

00:30:03: Prinzip von Bambi damals, ne?

00:30:04: Ist

00:30:04: immer eine gute Maßnahme finde ich wenn man nichts Freundliches zu sagen hat einfach nix zu sagen.

00:30:10: Ja das mache ich auch immer so.

00:30:11: insofern was einem nicht gefällt kann man skippen und ich denke dass machen auch die größten die meisten Menschen so.

00:30:19: ja ansonsten merkt man schon dass wir haben ich glaube gefühlt ist jede zweite Sanität so in Deutschland folgt uns mittlerweile auf Social Media.

00:30:27: also Das ist schon sehr spannend, dass das vor allem unter den Sanitätshäusern anscheinend sehr interessant ist.

00:30:33: Das stört uns jetzt auch gar nicht so unbedingt.

00:30:35: Das bietet ja auch Reichweite und wenn man irgendwo ein Pose geben kann, den Leuten zu zeigen hey, ein bisschen mehr Mann selbst sein, das schadet gar nicht, dann ist es ja gut, ne?

00:30:44: Schön!

00:30:45: Ja und ansonsten rechtlich ja, haben wir tatsächlich auch... Also wir haben auch tatsächlich schon eine Abmahnung bekommen wegen einem Musik-Til, den wir benutzt haben.

00:30:53: Ich glaube das sind ... also es ist jetzt ja nichts Unbekanntes für uns mit so.

00:30:57: was beschäftigt man sich dann auf?

00:30:59: und da ist dein Video gewesen.

00:31:01: Das ist eines unserer ersten Videos gewesen tatsächlich und ein super total langweiliges überhaupt nicht wichtiges war auch weit vor unseren großartigen Social Media Aktivitäten wo man einfach nur bisschen ohne Ahnung benutzt hat.

00:31:16: Und ich hatte dann auch zwischendurch, haben wir immer wieder geguckt.

00:31:19: Dass wir achten und auf jeden Fall nichts nehmen, was uns da spricht kein Breit.

00:31:24: Das haben wir übersehen.

00:31:26: Es ist halt einfach so blöd.

00:31:27: Wenn man guckt, der ist alles durch ... Dann denkt man nicht in ... Ja, es ist ja wirklich so, dass die Titel gar nicht unbedingt diesen Titel tragen müssen.

00:31:37: Sondern sie haben ja Inhalte dieses Musiktitels des Geschütztes.

00:31:41: Manchmal ist das Unwissenheitsschutz vor Strafen.

00:31:46: So, da sind wir aber auch noch in dem Prozess drin.

00:31:48: Also natürlich geben uns dann nicht mit...

00:31:50: Klar!

00:31:51: Kleiner, also das ist halt klar.

00:31:52: Wir müssen immer ein bisschen Relation sehen und das ist aber auch nichts Unbekanntes.

00:31:55: Also jemand der mich nicht mit Social Media beschäftigt ihr kennt das sicherlich auch?

00:31:58: Ihr wisst schon was dafür knallharte komische Agenturen dahinter stecken wo man ein bisschen aufpassen muss.

00:32:03: Ja und häufig auch hier einen Name der dann wieder fünf unter sich hat usw.

00:32:07: Also dieses Abmahnthema dass es wird in eine ganz andere Welt und auch eine Welt mit der ich ganz wenig zu tun haben möchte mit den Menschen selber in der Welt, aber auch allgemein.

00:32:17: Wirklich

00:32:17: das hat keine Lust drauf.

00:32:19: Also

00:32:19: um da mal so wieder dem moralischen Kompass anzustoßen, da denke ich mir manchmal immer haben die es eigentlich nötig, dass sie jetzt ernsthaft auf die kleinsten... also sind ja nur kleine Unternehmen, die dann abmahnen und das ist ja auch wenn man sich damit beschäftigt wirklich Ausbeutung.

00:32:34: Das

00:32:35: ist ein häufiger Einschicht, dann hat man noch das Gefühl, dass wir wahrscheinlich so deren Angriffsfläche oder was die als Angrisfläche sehen ne?

00:32:41: Wir haben ja auch schon Abmahnung bekommen, wenn ich die mit unserem Anwalt diskutiert habe.

00:32:44: Aber der teilweise auch gesagt geht nur bevor ich jetzt aktiv werde zahle das.

00:32:49: Weil dagegen vorgehen und wenn du dann doch nicht gewinnst kommt ja meine Kosten auch noch.

00:32:53: Das lohnt gar nicht.

00:32:54: Und am Ende dann packst du es halt unter sagen was sagen Kostversorgende kosten?

00:32:57: dann ist das Thema abgeschlossen oder packt es hat unter Werbekosten von mir aus weil du einfach sagst gut dass jetzt Teil der Werbestrategie die wir gefahren haben muss halt eben auch sowas beinhalten.

00:33:07: aber super ärgerlich ist Es immer und auf den unnötigsten Gründen Ja.

00:33:10: Also wirklich, was wir da erlebt haben in den letzten sieben Jahren, das geht auf keine Coup-Out.

00:33:14: Nee

00:33:14: ich weiß es ist ... Man darf sich auch gar nicht mehr drüber aufregen.

00:33:17: Wir haben schon so drauf geachtet und trotzdem wusste ich eines Tages wird's soweit sein weil du so viel darauf achten kannst sogar nicht.

00:33:25: Das ist schon verrückt ne?

00:33:26: Und dann diese Argumente dabei.

00:33:28: also da ja gut aber Ich denke mal nur so gut dass ich nicht Dass diese Mensch bin, weil ich weiß nicht ob ich damit leben könnte.

00:33:37: Ich meine am Ende des Tages ist das doch auch gut für die wenn so ein kleines Unternehmen oder irgendwo die Musiktitel verwendet und sie verbreitet.

00:33:44: also es doch kann noch nur Vorderlaff sein.

00:33:46: Ich sehe da denn das Risiko auch nicht für die.

00:33:49: aber gut ich hab keine Ahnung.

00:33:52: Ist auch nicht mein Business also.

00:33:54: Danny gib uns mal einen Ausblick fürs nächste Jahr.

00:33:55: wie gesagt wo vier kommen sagen wir mal ist immer nur ein halbes Quartal.

00:33:59: Gib mir mal einen ausblick fürs nächstes Jahr.

00:34:00: was steht bei euch an worüber du reden darfst was interessantes vielleicht auch um noch mal mit einem positiven Ausklagen quasi hier in dieser Folge rauszugehen.

00:34:07: Ja, also wir haben ... Das kann ich über alles sprechen.

00:34:13: natürlich muss man ein bisschen gucken weil ich mag das nicht so gerne Sachen an Tisern die noch so ein bisschen in der Schwäbe steht.

00:34:18: aber genau Wir haben natürlich als nächstes Jahr steht auf unserer Agenda ganz doll das Thema Wie werden wir den neuen Anforderungen eigentlich gerecht?

00:34:33: Es steht noch komplett in den Sternen, wie das alles umgesetzt wird.

00:34:38: Auch bürokratisch, auch Ablauf, was strukturell ist gar kein ... Da werden wir uns wahrscheinlich am Anfang des Jahres ganz doll mit beschäftigen müssen.

00:34:46: Wir haben intern einige Sachen also unsere ganze Finanzbuchhaltung steht gerade auf dem Kopf und wir werden das alles unmodeln.

00:34:52: auch sag mal Pro Digitalisierung und weg von unnötigen Prozessen die Zeit- und Geldkosten.

00:34:58: Das dauert ja auch immer eine Weile, bis das alles vornahin ist.

00:35:01: Dass wir uns gerade nächstes Jahr auch stark beschäftigen.

00:35:04: Wir haben unsere Rechnungsstellung komplett umgestellt werden.

00:35:06: also sag mal so eher so die wirklich unsexy Sachen wie man halt im inneren Kreis macht was man nach außen hin gar nicht unbedingt wahr nimmt.

00:35:19: Aber das ist für uns super wichtig, weil wir grundsätzlich immer von innen nach außen arbeiten.

00:35:23: Also alles was an innen an Kräften entstehen können später dann auswirken und nicht umgekehrt.

00:35:28: Also für uns macht es zum Beispiel keinen Sinn jetzt loszuziehen und hier irgendwo Filiale da, filiale da... Und ja wer macht das denn?

00:35:37: Wie läuft das am Ende?

00:35:38: Nee also auch so z.B.

00:35:39: so ... mega viel mit Ärzten und Kliniken zusammen.

00:35:43: Du musst schon auch halten können was du versprichst und dass auch in einer Regelmäßigkeit Und das ist halt immer von innen raus, also da sind wir dann dabei.

00:35:53: Da nochmal Strategien einfach verbessern und dann auch noch mal bessere Angebote für diese, sag mal mit Streiterinnen und mit Streitern zu schaffen.

00:36:03: Genau.

00:36:04: Also nach außen eher unsichtbarer Schritt aber natürlich sehr wichtig.

00:36:08: Das Fundament halt, ne?

00:36:10: Das Fundamental

00:36:10: für alles was drauf aufgebaut wird absolut.

00:36:14: Moralischer Kompass, ich fand den Begriff so toll gerade.

00:36:16: Unser moralischer Kmpass wie auch wir arbeiten immer erst von innen und dann quasi können wir es nach außen tragen.

00:36:21: alles was wir nach außentragen haben intern mindestens getestet oder aber auch für uns einfach als das Richtige empfunden ohne dass würden wir's nicht machen.

00:36:29: Jenny vielen dank.

00:36:29: dass du bald gewesen bist hat richtig Spaß gemacht.

00:36:31: wieder mal ist aber auch von mir von vornherein klar dass es einfach wieder ein coole Austausch wird.

00:36:36: liebe Grüße auch an Merde grüßt ihr noch einmal und ich bin mir sicher das nächste Mal wenn wir zusammensitzen dann wahrscheinlich zu viel nochmal am Tisch und dann haben wir auch noch mal ihre Perspektive auf die ganzen Themen drauf.

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